11 April 2026, 00:37

1.500 Kölnern protestieren gegen Merz' Migrationspolitik und fordern Menschenrechte

Eine Gruppe von Menschen mit Masken, die eine Straße entlanggehen und eine Fahne halten, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden, Bäumen, Schildern, Pfählen, einem Uhrenturm und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

1.500 Kölnern protestieren gegen Merz' Migrationspolitik und fordern Menschenrechte

Rund 1.500 Menschen versammelten sich am Sonntag in Köln, um gegen die Politik von Bundeskanzler Friedrich Merz zu protestieren. Die Demonstration unter dem Motto "Menschenrechte verteidigen – Stopp für Merz' Politik" war Teil einer breiteren Protestwelle gegen seine jüngsten Äußerungen zu Migration und Abschiebungen.

Die Kundgebung wurde von einem Bündnis lokaler Gruppen organisiert, darunter Seebrücke Köln, Fridays for Future Köln und Medical Solidarity International. Weitere beteiligte Initiativen waren SOS Humanity, der Kölner Spendenkonvoi, Resist Köln sowie Youth for Climate Köln.

Die Teilnehmenden forderten verstärkte Rettungseinsätze für Geflüchtete auf dem Mittelmeer und bezahlbaren Wohnraum. Zentrale Themen waren zudem Gerechtigkeit für Palästina sowie der Widerstand gegen die rechtsextreme AfD. Viele betonten die Notwendigkeit einer solidarischen Gesellschaft, in der Migration als Normalität akzeptiert und der Asylschutz gestärkt wird.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Protest reiht sich in eine Woche ähnlicher Demonstrationen in ganz Deutschland ein. Kritikerinnen und Kritiker gingen in mehreren Städten auf die Straße, als Reaktion auf Merz' umstrittene Aussagen zu städtischer Migration und Abschiebepolitik.

Die Veranstaltung unterstrich den wachsenden öffentlichen Widerstand gegen die Regierungslinie in der Migrationsfrage. Organisatorinnen, Organisatoren und Teilnehmende drängten auf konkrete Veränderungen – von ausgeweiteten Rettungsmissionen bis hin zu klaren Asylrechten. Die Proteste zeigen die anhaltenden Spannungen um Deutschlands Umgang mit Zuwanderung und Sozialpolitik.

Quelle