1. FC Köln rutscht nach Remis gegen Gladbach in die Abstiegsgefahr
Rolf-Peter Scheel1. FC Köln rutscht nach Remis gegen Gladbach in die Abstiegsgefahr
1. FC Kölns Krise vertieft sich nach Remis gegen Borussia Mönchengladbach
Die Probleme des 1. FC Köln haben sich verschärft, nachdem ein 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach die sieglose Serie des Teams auf sieben Spiele ausgedehnt hat. Das Ergebnis lässt die Mannschaft knapp über der Abstiegszone schweben, während der Druck auf Trainer Lukas Kwasniok weiter wächst. Bisher haben sich die Vereinsverantwortlichen geweigert, ihm in der aktuellen Schwächephase uneingeschränktes Vertrauen auszusprechen.
Kwasniok hatte im Juli 2025 das Amt in Köln übernommen, nachdem er den SC Paderborn verlassen hatte. Seitdem gelang seinem Team in den letzten 13 Partien nur ein einziger Sieg. Ein 1:1 gegen den Hamburger SV ging dem Derby gegen Mönchengladbach voraus, bei dem ein weiteres Unentschieden die Kölner auf Platz 15 der Bundesliga zurückwarf.
Nach dem Remis zeigte sich Sportdirektor Thomas Kessler nicht bereit, Kwasniok eine klare Rückendeckung zu geben. Auf die Frage nach der Zukunft des Trainers antwortete Kessler: "Ich schlafe heute Nacht erstmal drüber. Wir gehen entspannt ins Wochenende und ziehen dann Bilanz." Später räumte er ein, dass die Mannschaft wieder dringend Dreier brauche, um die Wende zu schaffen.
Kwasniok hingegen beharrte darauf, weiterhin die volle Unterstützung der Vereinsführung zu spüren – "zu hundert Prozent". Gleichzeitig schwor er, um seinen Posten zu kämpfen: "Ich werde wie verrückt für diesen Job kämpfen, mit allem, was ich habe." Doch sollte der FC St. Pauli im Heimspiel gegen den SC Freiburg gewinnen, könnte Köln auf Platz 16 abrutschen – die Relegationsposition.
Das nächste Spiel wird zeigen, ob die Saison der Kölner einen weiteren Tiefschlag erlebt oder ob sie endlich ihre Negativserie durchbrechen können.
Aktuell steht der 1. FC Köln nur einen Platz über dem Abstiegsstrich, wobei das Schicksal des Teams auch von den Ergebnissen der Konkurrenz abhängt. Kwasnioks Zukunft bleibt ungewiss, während der Verein über das weitere Vorgehen entscheidet. Die kommenden Tage werden zeigen, ob der Trainer seine Mannschaft noch in sichere Gefilde führen kann – oder ob ein Wechsel unumgänglich wird, um den Abstieg zu vermeiden.






