121 neue Deutsche: Feierliche Einbürgerung in Marl zeigt Vielfalt und Integration
Milan Süßebier121 neue Deutsche: Feierliche Einbürgerung in Marl zeigt Vielfalt und Integration
121 Menschen erhalten deutsche Staatsbürgerschaft bei feierlicher Zeremonie in Marl
In einer besonderen Feierstunde in der Scharoun-Schule in Marl wurden insgesamt 121 Menschen als deutsche Staatsbürger vereidigt. Die Veranstaltung markierte die jüngste Gruppe neuer Bürgerinnen und Bürger im Jahr 2025 und brachte die Gesamtzahl der Einbürgerungen in der Stadt in diesem Jahr auf 367.
Die Zeremonie begann mit musikalischen Darbietungen des Pianisten Stephan Arnold und seiner Tochter Jule an der Violine. Jede neue Bürgerin und jeder neue Bürger erhielt von Matthias Ruettgardt, dem stellvertretenden Leiter des Bürgerdienstes, die Einbürgerungsurkunde überreicht. Zusammen mit dem Dokument erhielten sie eine Ausgabe des Grundgesetzes sowie eine Collage zum Ausmalen für Kinder unter zwölf Jahren.
Die meisten der Neubürger stammen ursprünglich aus Syrien (56), gefolgt von der Türkei (16), Polen und Ägypten (jeweils vier). Unter ihnen befanden sich auch 17 Personen, die zuvor staatenlos waren. Ruettgardt ermutigte alle, eine aktive Rolle in der Gesellschaft einzunehmen und sich in ihrem neuen Status einzubringen.
Den Abschluss bildete ein Gruppenfoto und das gemeinsame Singen der Nationalhymne. In Marl leben rund 14.400 Menschen mit Migrationshintergrund, die über 120 verschiedene Nationen repräsentieren.
In diesem Jahr wurden in Marl bereits 367 Personen eingebürgert, darunter 204 aus Syrien und 35 aus der Türkei. Die Feier in der Scharoun-Schule spiegelt die wachsende Vielfalt der Stadt und ihre fortlaufenden Integrationsbemühungen wider.






