150 Jahre Kölner Alpenverein: Ein Jubiläum zwischen Dom und Alpen
Rolf-Peter Scheel150 Jahre Kölner Alpenverein: Ein Jubiläum zwischen Dom und Alpen
Kölner Alpenverein feiert 150-jähriges Jubiläum mit einem Jahr voller Highlights
Der Kölner Alpenverein begeht sein 150-jähriges Bestehen mit einem ganzjährigen Programm besonderer Veranstaltungen. Der 1874 gegründete Verein hat sich zur zweitgrößten Organisation der Stadt Köln entwickelt und zählt heute 26.000 Mitglieder. Den Auftakt der Feierlichkeiten bildete ein Gottesdienst im Kölner Dom, begleitet von einem Konzert mit Alphornbläsern.
Zu den Jubiläumsaktivitäten gehört eine 1.600 Kilometer lange Staffelwanderung, die im Januar am Dom startete. Die Route endet im August am Kölner Haus, einer Berghütte in Österreich. Die Teilnehmer reichen sich dabei einen symbolischen Staffelstab weiter – einen Stein aus dem Kölner Dom, überreicht vom Dombaumeister Peter Füssenich.
Im Frühling tritt das Kölner Akkordeon-Orchester auf, begleitet von einer Multimedia-Show mit Berglandschaften. Später im Jahr veranstaltet der Verein ein Bergfest im Jugendpark, bei dem seine vielfältigen Aktivitäten präsentiert werden. Zudem zeigt eine Ausstellung im Laufe des Jahres 2024 frühe Wanderreisen des Vereins.
Regelmäßig bietet der Kölner Alpenverein Training an einer Kletterwand in der Nähe der Hohenzollernbrücke an. Zu seinem Programm gehören Gruppenwanderungen, Mountainbike-Touren und Seminare zur Reiseplanung. In diesem Jahr führen geführte Wanderungen und Radtouren auch zu Stolpersteinen, um ehemaliger jüdischer Mitglieder zu gedenken.
Bevor der Kölner Alpenverein gegründet wurde, hatte die Sektion Rhein-Köln des Deutschen Alpenvereins (DAV) noch keine aktiven Mitglieder, da sie sich erst später als eigenständige Abteilung des DAV bildete. Die Kölner Gruppe hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits abgespalten.
Mit über 60 geplanten Veranstaltungen im Jahr 2024 will der Verein neue Mitglieder gewinnen und gleichzeitig seine lange Tradition feiern. Die Jubiläumsaktivitäten unterstreichen seine Bedeutung für Outdoorsport, Bildung und gesellschaftliches Engagement. Das Jahresprogramm läuft bis zum finalen Ziel der Staffelwanderung in Österreich diesen Sommer.
