16 April 2026, 06:32

18-Jähriger flieht mit gestohlenem Sprinter – Verfolgungsjagd endet in Niedersachsen

Eine belebte Straße mit einem Lastwagen, mehreren Fahrzeugen, Fußgängern, einem Strommast mit Drähten, Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

18-Jähriger flieht mit gestohlenem Sprinter – Verfolgungsjagd endet in Niedersachsen

18-Jähriger stiehlt Mercedes Sprinter in Dortmund – Hochgeschwindigkeitsjagd endet mit Unfall in Niedersachsen

Ein 18-jähriger Mann entwendete in den frühen Morgenstunden des Donnerstags, dem 30. Oktober, einen Mercedes Sprinter in Dortmund. Die Flucht mit dem gestohlenen Fahrzeug endete nach einer rasanten Verfolgungsjagd jenseits der Landesgrenze in Niedersachsen mit einem Unfall. Die Polizei nahm den Verdächtigen anschließend wegen mehrerer Straftaten fest.

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Der Wohnmobil-Transporter war aus der Kullrichstraße gestohlen worden. Der Besitzer bemerkte den Diebstahl schnell und ortete das Fahrzeug mithilfe seines Handys. Er konnte es auf der Autobahn A2 in der Nähe von Rheda-Wiedenbrück ausmachen.

Da der Sprinter den Zuständigkeitsbereich der Dortmunder Polizei verlassen hatte, übernahm die Autobahnpolizei Bielefeld den Fall. Beamte sichteten den Transporter auf der Autobahn und versuchten, ihn anzuhalten. Der Fahrer setzte die Fahrt jedoch fort, woraufhin eine Verfolgungsjagd begann, die erst nach einem Unfall in Niedersachsen endete.

Der 18-jährige Verdächtige, ein polnischer Staatsbürger ohne festen Wohnsitz in Deutschland, wurde am Unfallort festgenommen. Ein Drogentest ergab einen vorläufig positiven Befund. Zudem stellte sich heraus, dass er ohne gültigen Führerschein unterwegs war.

Das Fahrzeug wurde als nicht verkehrssicher eingestuft und von den Behörden beschlagnahmt. Gegen den Mann werden nun mehrere Strafverfahren eingeleitet, darunter wegen Kraftfahrzeugdiebstahls, Fahrens ohne Führerschein, unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Gefährdung des Straßenverkehrs, illegalen Straßenrennens und Urkundenfälschung.

Der gestohlene Sprinter bleibt vorerst in Polizeigewahrsam, da er als nicht fahrtauglich gilt. Der Verdächtige befindet sich in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen andauern. Die Behörden werden auf Basis der gesammelten Beweise über das weitere juristische Vorgehen entscheiden.

Quelle