23 January 2026, 05:02

2.500 Menschen demonstrieren in Hagen für Frieden in Türkei und Syrien

Eine große Gruppe von Menschen mit Fahnen vor einem Gebäude versammelt, mit einer Person in der Mitte, die ein Mikrofon hält, einem Fahrzeug unten, einem Baum rechts und Polen, Lampen und Schilder mit Text im Hintergrund, wahrscheinlich bei einer kurdischen Demonstration in Istanbul.

2.500 Menschen demonstrieren in Hagen für Frieden in Türkei und Syrien

Kurdische Demonstration in Hagen: 2.500 Menschen fordern Ende der Konflikte in der Türkei und Syrien

Am 22. Januar versammelten sich rund 2.500 Menschen im Hagener Stadtzentrum zu einer kurdischen Demonstration. Die unter strengen Sicherheitsvorkehrungen abgehaltene Veranstaltung stand im Zeichen von Appellen zur Beendigung der Gewalt in der Türkei und Syrien. Die Polizei überwachte die Demo genau – diese war zuvor von den lokalen Behörden genehmigt worden.

Die Demonstration begann und endete am Berliner Platz. Offiziell war sie als "Dringender Appell an die EU-Kommission und die europäischen Regierungen: Stopp des großflächigen Krieges in der Türkei und des ISIS-Regimes in Syrien" angemeldet. Um die Lage zu kontrollieren, setzte die Hagener Polizei zahlreiche Kräfte ein, darunter auch Bereitschaftspolizisten. Verkehrseinschränkungen führten zu Verzögerungen, da Straßen aus Sicherheitsgründen gesperrt wurden.

Während der Demo wurde bei einem Teilnehmer das Mitführen von mit Quarzsand gefüllten Handschuhen festgestellt, was gegen Versammlungsgesetze verstößt. Die Behörden leiteten daraufhin ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren ein. Unabhängig davon mussten sich drei Personen wegen des Zeigens verbotener Fahnen verantworten, zudem wurden vereinzelt Pyrotechnik gezündet. Polizeidirektor Stefan Boese (CDU) lobte im Nachgang den Einsatz. Er betonte die gute Abstimmung zwischen Veranstaltern und Beamten und verwies auf den friedlichen Abschluss der Demonstration gegen 19 Uhr.

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Die Demo endete ohne größere Zwischenfälle, wenn auch kleinere Verstöße zu Ermittlungen führten. Durch Maßnahmen wie Verkehrssperren und eine starke Polizeipräsenz blieb die Ordnung während des gesamten Tages gewahrt. Veranstalter und Behörden arbeiteten eng zusammen, um die Kontrolle über die Demonstration zu behalten.