23 January 2026, 21:15

26 Messerstiche in Krefeld: Mitarbeiter tötet Filialleiterin nach Mobbing-Vorwürfen

Ein schwarz-weißer Plakat von der New York Times vom 1. Juni 1833, betitelt mit "Gottes Rache gegen Mord", das eine Gruppe von besorgten Menschen in einem Raum zeigt, einige schauen ängstlich nach oben und andere verzweifelt nach unten.

Mord in Modekette: Mitarbeiter gesteht - 26 Messerstiche in Krefeld: Mitarbeiter tötet Filialleiterin nach Mobbing-Vorwürfen

Ein 25-jähriger Mitarbeiter hat gestanden, eine Filialleiterin in einem New-Yorker-Modegeschäft in Krefeld erstochen zu haben. Die Tat ereignete sich im Büro der 41-Jährigen, wo sie laut Angaben 26 Mal mit einem Messer attackiert wurde. Der Einzelhändler zeigte sich tief erschüttert über den gewaltsamen Vorfall.

Der Beschuldigte, ein afghanischer Staatsbürger, hatte seit drei Monaten auf Minijob-Basis in dem Geschäft gearbeitet – für 42 Stunden im Monat bei einem Stundenlohn von 13,50 Euro. Bei seiner Vernehmung gab er an, die Filialleiterin habe ihn gemobbt, was schließlich zur tödlichen Auseinandersetzung geführt habe.

Ein vom Gericht beauftragter Gutachter kam zu dem Schluss, dass der Angeklagte an einer schweren psychischen Erkrankung leidet. Demzufolge war er zum Zeitpunkt der Tat vermutlich nicht schuldfähig. Die Staatsanwaltschaft strebt daher ein Sicherungsverfahren an, das eine Unterbringung in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung auf unbestimmte Zeit zur Folge haben könnte.

Die Verhandlung wurde vertagt und wird kommenden Mittwoch fortgesetzt.

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Im Mittelpunkt des Prozesses stehen der geistige Zustand des Angeklagten sowie die Umstände der Bluttat. Sollte das Gericht die psychiatrische Einschätzung bestätigen, droht ihm statt einer Haftstrafe eine langjährige Unterbringung in einer medizinischen Einrichtung. Der Händler äußerte sich nicht weiter zu den Mobbing-Vorwürfen.