22 March 2026, 04:34

50.000 Kurden feiern Nowruz in Bonn mit Friedenappell und Tradition

Eine große Gruppe von Menschen geht eine Straße entlang und hält kurdische Flaggen in den Händen, während Laternenmasten und Gebäude die Straße säumen und Texttafeln im Hintergrund zu sehen sind.

50.000 Kurden feiern Nowruz in Bonn mit Friedenappell und Tradition

Über 50.000 Kurden feiern Nowruz im Bonner Rheinaupark

Am 20. März 2026 versammelten sich mehr als 50.000 Kurden im Bonner Rheinaupark, um Nowruz, das kurdische Neujahrsfest, zu begehen. Die lebendige Feier zog Teilnehmer aus ganz Deutschland und dem Ausland an – viele in farbenfroher traditioneller Kleidung und mit Flaggen in den Händen. Die Veranstalter betonten, dass das Fest auch ein Aufruf zum Frieden in den kurdischen Regionen Syriens, des Irans und des Iraks sein solle.

Bereits am frühen Morgen strömten Familien und Gruppen in den Park. Die umliegenden Straßen wimmelten von festlich gekleideten Menschen, viele mit kurdischen Flaggen an Autos oder auf Transparenten. Eine ausgelassene Stimmung herrschte vor: Musik, Tanz und Essensstände prägten das Bild.

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Nowruz, das mit der Frühlings-Tagundnachtgleiche zusammenfällt, wird weltweit von über 300 Millionen Menschen gefeiert. Während die größten Feiern im Iran, auf dem Balkan, im Kaukasus und in Zentralasien stattfinden, zählte die Bonner Veranstaltung zu den größten in Europa. Die lokalen Behörden nannten keine genauen Zahlen zu auswärtigen Besuchern, doch die Organisatoren verzeichneten eine starke Beteiligung aus den Nachbarländern.

Doch das Fest hatte auch eine politische Dimension. Redner riefen die Menge zu Einheit und Frieden in den von Konflikten betroffenen kurdischen Gebieten auf. Viele Teilnehmer sahen in der Feier nicht nur ein kulturelles Ereignis, sondern auch ein Zeichen der Solidarität.

Die Veranstaltung in Bonn endete friedlich und hinterließ bei den Teilnehmern ein Gefühl der Gemeinschaft. Nowruz 2026 in der Stadt zeigte die globale Strahlkraft des Festes und lenkte gleichzeitig den Blick auf die anhaltenden Kämpfe in den kurdischen Regionen. Sowohl Organisatoren als auch Besucher beschrieben den Tag als eine kraftvolle Verbindung von Tradition und politischem Engagement.

Quelle