50 Schafe stürmen Penny-Prospekt in Bayern – und verlassen ihn mit Futtergeschenken
Rolf-Peter Scheel50 Schafe stürmen Penny-Prospekt in Bayern – und verlassen ihn mit Futtergeschenken
Ungewöhnlicher Besuch: 50 Schafe erkunden Penny-Prospekt in Bayern
Letzte Woche erlebte eine Filiale des Discounters Penny Prospekt in Burgsinn eine ungewöhnliche Überraschung, als rund 50 Schafe den Supermarkt betraten. Die Tiere verbrachten fast 20 Minuten damit, das Geschäft zu erkunden, bevor sie wieder verschwanden. Der Vorfall ereignete sich am 5. Januar.
Die Schafe gehörten zu einer größeren Herde von etwa 600 Tieren und waren unbemerkt in den Markt gelangt. Einmal drinnen, versammelten sie sich in der Nähe der Kassen – zur Verwunderung der Mitarbeiter und Kunden. Der Hirte, dessen Name nicht genannt wurde, führte sie kurz darauf wieder hinaus.
Penny Prospekt erklärte später, auf Schadensersatz oder Reinigungskosten zu verzichten. Stattdessen spendierte das Unternehmen frisches Gemüse und Obst als Leckerbissen für die Schafe nach ihrem Abzug. Die Supermarktkette bot zudem an, die Herde ein Jahr lang zu unterstützen und ihr Futter zu finanzieren. Der unerwartete Besuch sorgte zwar für kurze Verwirrung, endete aber mit einem versöhnlichen Ausklang: Kunden und Personal verfolgten amüsiert, wie die Tiere wieder ins Freie geleitet wurden.
Die Entscheidung des Supermarkts, auf Kosten zu verzichten und die Schafe zu versorgen, stieß auf positive Resonanz. Mit einem Jahr Futtermittel im Rücken kann die Herde nun weiter in der Nähe von Burgsinn grasen. Aus dem kuriosen Zwischenfall ist inzwischen eine heitere lokale Anekdote geworden.
