14 January 2026, 18:54

64-Jährige verliert sechsstelligen Betrag durch Krypto-Betrug in WhatsApp-Gruppe

Eine alte deutsche Banknote mit einer Vogeldarstellung und der Aufschrift "Deutsche Bank und Disconto-Gefellichaft Berlin".

64-Jährige verliert sechsstelligen Betrag durch Krypto-Betrug in WhatsApp-Gruppe

Eine 64-jährige Frau aus Wiehl hat einen hohen sechsstelligen Betrag verloren, nachdem sie Opfer eines Kryptowährungsbetrugs geworden war. Der Schwindel spielte sich über eine WhatsApp-Gruppe ab, in der sie nach Anlageberatung suchte. Die Polizei ermittelt noch in dem Fall, die Identität des Gruppenadministrators ist weiterhin unbekannt.

Die Frau war der WhatsApp-Gruppe ursprünglich beigetreten, um Finanztipps zu erhalten. Anfangs investierte sie kleinere Beträge in Kryptowährungen und vertraute dabei den dort geteilten Ratschlägen.

Am 6. Januar folgte sie der Empfehlung des Gruppenadministrators und überwies einen mittleren sechsstelligen Betrag in eine digitale Währung. Als sie am nächsten Tag ihr Konto prüfte, stellte sie fest, dass ihre gesamte Einzahlung verschwunden war – der Saldo betrug null. Die Behörden haben die mutmaßliche Identität des Betrügers bisher nicht preisgegeben. Die Ermittlungen dauern an, während die Polizei versucht, die Verantwortlichen für den Betrug ausfindig zu machen.

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Der erhebliche Verlust der Geschädigten unterstreicht die Risiken unregulierter Anlageberatung. Die Polizei rät zur Vorsicht beim Umgang mit unerbetenen Finanzempfehlungen im Internet. Der Fall bleibt ungelöst, während die Ermittler versuchen, das Geld zurückzuholen und die Täter zu identifizieren.