7. Dezember: Warum Deutschland die Weihnachtskrippe an diesem Tag feiert
Jacqueline Röhrdanz7. Dezember: Warum Deutschland die Weihnachtskrippe an diesem Tag feiert
7. Dezember: Nationaler Tag der Weihnachtskrippe in Deutschland
Der 7. Dezember ist in Deutschland der Nationale Tag der Weihnachtskrippe, ein Feiertag, der erstmals 2020 begangen wurde. Ins Leben gerufen wurde er von Sven Giese, dem Gründer des "Kalenders der kuriosen Feiertage". An diesem Tag steht eine Tradition im Mittelpunkt, die sich über Jahrhunderte entwickelt hat. Die Weihnachtskrippe, ein fester Bestandteil des Weihnachtsfests, hat sich von schlichten Darstellungen zu aufwendigen Inszenierungen in Häusern und Kirchen gewandelt.
Die Wurzeln der Weihnachtskrippe reichen bis in die frühe Christenheit zurück, auch wenn ihre genauen Ursprünge unklar bleiben. Frühe Versionen zeigten lediglich das Jesuskind, einen Ochsen und einen Esel. Ab dem späten 18. Jahrhundert kamen weitere Figuren hinzu – etwa Hirten, Engel und die Heiligen Drei Könige.
Die ersten Krippendarstellungen in Haushalten entstanden im Italien des 16. Jahrhunderts. Zunächst waren sie vor allem in Kirchen zu finden, doch im 19. Jahrhundert hielten sie Einzug in private Wohnräume. Dieser Wandel fiel mit der Säkularisierung und der wachsenden Beliebtheit des Weihnachtsbaums zusammen.
Sven Giese wählte den 7. Dezember bewusst, um Überschneidungen mit anderen Festtagen wie dem Nikolaustag zu vermeiden. Der Termin passt zudem gut in die Adventszeit und gibt den Menschen Gelegenheit, sich vor dem hektischen Weihnachtsfest mit der Tradition auseinanderzusetzen.
Der Nationale Tag der Weihnachtskrippe würdigt einen Brauch, der seit Jahrhunderten lebendig ist. Von den frühen christlichen Darstellungen bis zu den heutigen Hauskrippen bleibt die Weihnachtskrippe ein zentraler Bestandteil der Weihnachtsbräuche. Der Feiertag lädt dazu ein, ihre Geschichte und kulturelle Bedeutung in der festlichen Jahreszeit zu schätzen.






