09 May 2026, 22:30

98.000 Euro verschwunden: Frau verklagt Sparkasse wegen verweigerter Auszahlung

Alte Zehn-Dollar-Note der Union Bank aus dem Jahr 1862 mit einem Portraet einer Frau auf einem schwarzen Hintergrund.

98.000 Euro verschwunden: Frau verklagt Sparkasse wegen verweigerter Auszahlung

Eine Frau aus Heiligenhaus klagt gegen die Kreissparkasse Düsseldorf, um 98.000 Euro von ihren Ersparnissen zurückzuerlangen. Die Bank behauptet, das Konto existiere nicht, und verweigert die Auszahlung – trotz Vorlage jahrzehntelanger Kontoauszüge durch die Klägerin.

Heute beginnt der Prozess vor dem Landgericht Düsseldorf, wo ihr Anwalt darlegen wird, dass die Bank sich irrt, wenn sie die Existenz des Kontos bestreitet. Der Streit eskalierte im Mai 2024, als die Frau versuchte, ein Sparkonto aufzulösen, das ihr verstorbener Ehemann 2003 eröffnet hatte. Die Bank lehnte ihren Antrag ab und beharrte darauf, dass es das Konto nie gegeben habe. Seither hat die Frau zahlreiche Kontoauszüge vorgelegt, die bis zu 20 Jahre zurückreichen – der jüngste stammt vom Februar 2024.

Ihr Anwalt, Volker Kukorus, vermutet einen Fehler der Bank und fordert die sofortige Freigabe der 98.000 Euro. Die Kreissparkasse Düsseldorf hingegen hält die Dokumente für gefälscht und besteht weiter auf der Nichtexistenz des Kontos.

Die namentlich nicht genannte Klägerin hofft auf ein Urteil zu ihren Gunsten. Ihr verstorbener Mann war einst Mitarbeiter der Bank, was dem Fall eine zusätzliche Brisanz verleiht. Das Gericht wird nun die Beweislage prüfen, darunter die Kontoauszüge und die Unterlagen der Bank. Die Entscheidung wird zeigen, ob die Frau wieder Zugriff auf ihre Ersparnisse erhält oder ob die Position der Bank Bestätigung findet. Das Urteil könnte zudem Präzedenzcharakter für ähnliche Streitfälle über langjährige Konten haben.

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