Aggressiver Angriff auf Bundespolizisten am Recklinghausener Bahnhof eskaliert
Rolf-Peter ScheelAggressiver Angriff auf Bundespolizisten am Recklinghausener Bahnhof eskaliert
Gewalttätige Auseinandersetzung am Bahn de Recklinghausen
Am 4. März kam es am Recklinghausener Bahn de zu einer gewaltsamen Konfrontation. Ein 38-jähriger Türke griff Bundespolizisten an, nachdem diese ihn wegen Spuckens und Rauchens in einem gesperrten Bereich zur Rede gestellt hatten. Der Vorfall führte zu seiner Festnahme und anschließenden Inhaftierung.
Die Auseinandersetzung begann, als der Mann auf Gleis 1 beim Rauchen und wiederholten Spucken beobachtet wurde. Die Beamten gingen auf ihn zu und wiesen ihn an, damit aufzuhören, sowie die ausgewiesene Raucherzone aufzusuchen. Statt zu kooperieren, reagierte er mit aggressiven Beschimpfungen und stürmte plötzlich auf einen der Polizisten los, um ihn mit dem Kopf zu stoßen.
Die Beamten konnten den Angriff abwehren und den Mann überwältigen. Sie legten ihm Handschellen an, doch er leistete weiterhin heftigen Widerstand, als sie ihn zur Wache bringen wollten. Aufgrund seiner anhaltenden Aggression mussten Verstärkungskräfte hinzugezogen werden, um ihn zu transportieren.
Ein später durchgeführter Alkoholtest ergab einen Blutalkoholwert von etwa 1,7 Promille. Nach der Auseinandersetzung ordnete der Bereitschaftsrichter seine Untersuchungshaft an, um weitere Straftaten zu verhindern. Der Mann wurde anschließend in den Polizeigewahrsam Recklinghausen überstellt. Die Behörden haben inzwischen Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet.
Der Beschuldigte bleibt bis auf Weiteres in Haft. Sowohl sein hoher Alkoholpegel als auch sein aggressives Verhalten waren ausschlaggebend für die richterliche Entscheidung. Ob es in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen zwölf Monaten ähnliche Vorfälle mit Bundespolizisten gab, teilten die Behörden bisher nicht mit.
