Augsburgs Schicksalsspiel gegen Dortmund: Kann Kovač die Krise stoppen?
Iwona RoggeKovac Treffen Krise-Wagner: "Es Gibt Zwei Arten von Trainern" - Augsburgs Schicksalsspiel gegen Dortmund: Kann Kovač die Krise stoppen?
Augsburg steckt in der Krise – nach zwei schwachen Auftritten wächst der Druck. Sowohl Trainer Niko Kovač als auch Stürmer Sandro Wagner geben offen zu, dass sich die Mannschaft schnell verbessern muss. Die nächste Bewährungsprobe folgt bereits am Freitag gegen Dortmund – ein Spiel, das über die weitere Saison entscheiden könnte.
Wagner hat die letzten beiden Partien scharf kritisiert: Sowohl die Ergebnisse als auch die Leistung seien "inakzeptabel" gewesen. Trotz der aktuellen Schwächephase betont er, mit gutem Beispiel voranzugehen und Selbstvertrauen auszustrahlen. Kovač wiederum versteht die Frustration seines Angreifers, macht aber klar: "Im Fußball zählt am Ende nur der Erfolg."
Die Krise vertieft sich, während Kovač überlegt, Wagner noch stärker in die Pflicht zu nehmen – möglicherweise passt er auch seine risikoreiche Taktik für das Duell mit Dortmund an. Personelle Entscheidungen könnten den Ausschlag geben. Mittelfeldspieler Elvis Rexhbeçaj verspricht unterdessen volle Einsatzbereitschaft und erinnert an starke Auftritte gegen denselben Gegner in der Vergangenheit.
Kovač räumt ein, dass die Lage für Augsburg alles andere als einfach ist, fordert von seinen Spielern aber absolute Hingabe. Jetzt muss die Mannschaft beweisen, dass sie mit dem Druck umgehen kann – wenn es darauf ankommt.
Das Freitagsspiel gegen Dortmund wird zum Schicksalsspiel für Augsburgs Saison. Ein Sieg könnte die Krise entschärfen, eine weitere Niederlage würde die Kritik an Wagner und Kovač weiter anheizen. Die Spieler wissen: Sie müssen liefern – oder sich auf noch unangenehmere Fragen einstellen.






