Aus Müllhalde wird Ökostrom: Ahaus baut Solarpark auf alter Deponie
Jacqueline RöhrdanzAus Müllhalde wird Ökostrom: Ahaus baut Solarpark auf alter Deponie
Ausgediente Deponie in Ahaus-Alstätte wird zum Solarkraftwerk
Auf einer stillgelegten Mülldeponie in Ahaus-Alstätte entsteht bald ein großes Solarpark-Projekt. Der Kreis Borken hat grünes Licht für das Vorhaben gegeben, das Kosten sparen und die erneuerbaren Energien vorantreiben soll. Das Gelände, das dem Kreis und der Stadt Ahaus gemeinsam gehört, wird nun für die saubere Stromerzeugung umgenutzt.
Die Abfallwirtschaftsgesellschaft Westmünsterland (AWM) begleitet die Umsetzung. Da der Untergrund der Deponie durch Setzungen nicht mehr für Bebauung geeignet ist, bietet er ideale Voraussetzungen für Solarmodule. Wird das Projekt bis Mitte 2025 fertiggestellt, kommt es für staatliche Fördermittel infrage.
Der Solarpark könnte zudem die Unterhaltskosten der Deponie senken – was möglicherweise zu geringeren Müllgebühren für die Haushalte vor Ort führt. Neben der Solarenergie wird das Gelände auch als Standort für großtechnische Energiespeicher geprüft, etwa um überschüssigen Windstrom für eine spätere Nutzung zwischenzuspeichern.
Für konkrete Daten zu ähnlichen Projekten in Nordrhein-Westfalen der vergangenen fünf Jahre wären offizielle Unterlagen des NRW-Umweltministeriums oder des landesweiten Umweltgenehmigungsregisters erforderlich.
Das Vorhaben markiert den Wandel von der Abfallentsorgung zur Erzeugung erneuerbarer Energien. Bei Erfolg könnte es die finanzielle Belastung der Bürger verringern und gleichzeitig die regionalen Nachhaltigkeitsziele unterstützen. Die Fertigstellung muss bis Mitte 2025 erfolgen, um die Förderfähigkeit zu sichern.