06 May 2026, 02:47

Bauprojekt in Bergisch Gladbach bleibt nach Gröner-Krise weiter blockiert

GroÃer Baustelle fÃr ein neues Kraftwerk in einer Stadtumgebung, umgeben von einem Metallzaun, mit GebÃuden, Masten, einem Banner, Fahrzeugen, DrÃhten und einem bewÃlktem Himmel.

Bauprojekt in Bergisch Gladbach bleibt nach Gröner-Krise weiter blockiert

Wohnprojekt „Leben an der Strunde“ in Bergisch Gladbach nach einjähriger Verzögerung weiter blockiert

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Das Wohnprojekt „Leben an der Strunde“ in Bergisch Gladbach liegt seit einem Jahr auf Eis – bedingt durch anhaltende finanzielle Probleme und rechtliche Untersuchungen rund um das Geschäftsimperium von Christoph Gröner. Die Stadtverwaltung fordert nun konkrete Schritte, bevor es mit dem Vorhaben weitergehen kann.

Erstmals zum Stillstand kam das Projekt 2023, als Zweifel an der finanziellen Stabilität der Gröner Group und mutmaßliche Verfehlungen bekannt wurden. Die CGRE AG, ein mit Gröner verbundenes Unternehmen, hält 89,9 Prozent der Anteile an der CG Wohnen an der Strunde GmbH & Co. KG, der hinter dem Bauprojekt stehenden Firma. Ohne klare Lösung verweigert die Stadt die Weiterführung der Bebauungsplanung.

Kürzlich traf eine Delegation, darunter Ronald Pofalla, mit Vertretern Bergisch Gladbachs zusammen, um eine Wiederaufnahme des Projekts zu erwirken. Doch die Stadtbehörden bestehen darauf, dass die Investoren zunächst nachweisbare Fortschritte vorlegen müssen. Zudem harren überfällige Gutachten zu Entwässerung und Verkehrsinfrastruktur weiterhin einer Klärung – was die Blockade weiter verschärft.

Solange diese Punkte nicht geklärt sind, wird es keine weiteren Schritte geben. Die Haltung der Stadt ist unmissverständlich: Belege für konkrete Fortschritte sind Voraussetzung, bevor die Arbeiten wiederaufgenommen werden können.

Die Zukunft des Wohnprojekts hängt nun davon ab, ob die Gröner Group die Forderungen der Stadt erfüllt. Ohne die ausstehenden Expertisen und den Nachweis der wirtschaftlichen Tragfähigkeit bleibt der Bebauungsplan auf unbestimmte Zeit eingefroren. Ausnahmen wird es laut Stadt nicht geben.

Quelle