Bayer Leverkusen holt Kerim Alajbegović 2026 für acht Millionen Euro zurück
Iwona RoggeBayer Leverkusen holt Kerim Alajbegović 2026 für acht Millionen Euro zurück
Bayer Leverkusen hat die Rückkehr von Kerim Alajbegović im Sommer 2026 gesichert, indem der Verein eine Rückkaufklausel in Höhe von acht Millionen Euro aktivierte. Der 18-jährige bosnische Stürmer, der 2024 zu Red Bull Salzburg wechselte, kehrt nach einer herausragenden Saison in Österreich zu seinem ehemaligen Klub zurück. Leverkusen handelte schnell, um die Konkurrenz von Bayern München und mehreren italienischen Top-Teams auszustechen.
Alajbegović machte erstmals in Leverkusens U19-Mannschaft auf sich aufmerksam, wo er in 16 Pflichtspielen 16 Tore erzielte. Sein Talent blieb auch Red Bull Salzburg nicht verborgen, das ihn 2024 unter Vertrag nahm. Seitdem hat sich der junge Angreifer rasant entwickelt.
In der Saison 2025/26 avancierte er zu einem Schlüsselspieler bei Salzburg. In der österreichischen Bundesliga traf er bis März achtmal und belegte damit Platz acht der Torjägerliste. Zudem kam er in vier Spielen der UEFA Champions League zum Einsatz und bewies damit seine Klasse auf europäischer Top-Bühne.
Leverkusens Entscheidung, die Rückkaufoption zu ziehen, kommt wenig überraschend. Der Verein handelte, bevor Alajbegovićs Marktwert weiter steigen konnte, und setzte sich damit gegen starkes Interesse von Bayern München und italienischen Spitzenklubs durch. Seine Rückkehr bedeutet jedoch nicht automatisch einen sofortigen Stammplatz. Noch ist unklar, ob er direkt in den Profikader integriert wird oder erneut verliehen wird, um Spielpraxis zu sammeln.
In dieser Saison verbuchte Alajbegović bereits 11 Tore und drei Vorlagen in allen Wettbewerben. Seine Flexibilität als linker Flügelstürmer oder Sturmspitze bereichert Leverkusens offensive Optionen.
Offiziell wird Alajbegović im Sommer 2026 für eine feste Ablösesumme von acht Millionen Euro zu Leverkusen zurückkehren. Sein Comeback folgt auf eine erfolgreiche Zeit in Salzburg, wo er sich sowohl im nationalen als auch im europäischen Fußball etablierte. Nun steht der Klub vor der Frage, ob er direkt in die erste Mannschaft aufgenommen oder zur weiteren Entwicklung erneut ausgeliehen wird.






