Bielefelder verliert 225.000 Euro durch perfide Anlagebetrugsmaschen
Rolf-Peter ScheelNach dem Verlust von 215.000 Euro: Betrüger zielen erneut auf Bielefeld ab - Bielefelder verliert 225.000 Euro durch perfide Anlagebetrugsmaschen
Ein Mann aus Bielefeld hat nach zwei getrennten Anlagebetrugsfällen mehr als 225.000 Euro verloren. Beim ersten Betrug verlor er 215.000 Euro, beim zweiten kamen weitere 10.000 Euro hinzu. Beide Maschen basierten auf gefälschten Brokern und falschen Versprechungen, das verlorene Geld zurückzuholen.
Der Albtraum begann, als das Opfer eine Werbe-E-Mail von einem angeblichen Börsenmakler erhielt. Überzeugt von dem Angebot, überwies er 215.000 Euro. Zunächst erhielt er kleine Auszahlungen, doch bald konnte er weder sein Geld abheben noch den Makler erreichen.
Im Januar gab sich ein zweiter Betrüger als Mitarbeiter einer Börse aus. Dieser versicherte, das verlorene Geld zurückzuerstatten – vorausgesetzt, das Opfer tätigte zwei weitere Zahlungen in Höhe von insgesamt 10.000 Euro. Nach der Überweisung brach auch hier der Kontakt ab, sodass er keine Möglichkeit mehr hatte, seine Verluste zurückzufordern.
Das Opfer steht nun vor einem Gesamtverlust von über 225.000 Euro. Beide Betrugsfälle folgten einem ähnlichen Muster: Zuerst wurde Vertrauen aufgebaut, doch sobald die Zahlungen geleistet waren, herrschte Funkstille.
Der Fall unterstreicht die wachsende Gefahr von Online-Anlagebetrug. Behörden warnen vor einer Zunahme finanzieller Betrugsmaschen, darunter auch gefälschte Rückholprogramme. Opfer werden aufgefordert, solche Vorfälle zu melden, um weitere Verluste zu verhindern.
