Brandanschlag auf Bahninfrastruktur: Chaos im Schienenverkehr am Niederrhein
Iwona RoggeBrandstiftung: Bahnverkehr in der Umgebung von Viersen gestört - Brandanschlag auf Bahninfrastruktur: Chaos im Schienenverkehr am Niederrhein
Brandstiftung verdächtigt: Schwerwiegende Behinderungen im Schienenverkehr am Niederrhein
Ein mutmaßlicher Brandanschlag hat am Sonntagabend zu massiven Störungen im Zugverkehr in der Region Niederrhein geführt. Bei dem Vorfall in der Nähe des Bahnhofs Viersen wurde ein wichtiges Kabelkanalrohr der Eisenbahn beschädigt, was zu umfangreichen Änderungen im Fahrplan zwang.
Das Feuer brach gegen 18:30 Uhr am 30. November 2025 auf einem Park-and-Ride-Parkplatz nahe dem Bahnhof Viersen aus. Ermittler gehen von vorsätzlicher Brandstiftung aus, allerdings sind weder Täter noch Motive bekannt. Laut Polizeiberichten wurden die Taten von unbekannten Personen verübt, doch bisher konnte niemand zur Verantwortung gezogen werden.
Betroffen sind zahlreiche Regional- und Güterverkehrsverbindungen. Züge enden vorzeitig, werden umgeleitet oder zwischen Viersen und Krefeld durch Busse ersetzt. Wann der reguläre Betrieb wiederaufgenommen wird, steht noch nicht fest. Die Behörden prüfen weiterhin, ob es sich um einen Sabotageakt handelte. Die Ermittlungen dauern an; über mögliche Spuren wurden keine weiteren Details bekannt.
Durch den Kabelbrand müssen Fahrgäste mit Verspätungen und Ersatzverkehr rechnen. Bis die Reparaturen abgeschlossen sind, wird es auf den betroffenen Strecken weiterhin zu Einschränkungen kommen. Eisenbahnunternehmen und Polizei arbeiten an einer Lösung, doch ein Zeitplan für die vollständige Wiederherstellung steht noch aus.
