08 February 2026, 03:13

Brutaler Fan-Angriff nach Schalke-Spiel: Dynamo-Dresden-Anhänger schwer verletzt

Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung einer belebten Stadtstraße mit Gebäuden auf beiden Seiten und einem Himmel im Hintergrund, mit dem Text "Die Schlacht von Stuttgart" unten.

Brutaler Fan-Angriff nach Schalke-Spiel: Dynamo-Dresden-Anhänger schwer verletzt

Die Polizei in Gelsenkirchen ermittelt nach einem brutalen Angriff im Anschluss an ein Spiel der 2. Bundesliga zwischen dem FC Schalke 04 und Dynamo Dresden. Die Tat ereignete sich am 7. Februar 2026 und hinterließ einen Fan von Dynamo Dresden mit schweren Verletzungen. Die Behörden haben seitdem zwölf weitere Tatverdächtige im Zusammenhang mit dem Überfall identifiziert oder festgenommen.

Das Opfer, ein 26-jähriger Anhänger von Dynamo Dresden, war auf dem Heimweg in einem weißen VW Polo, als es von einer Gruppe von fünf bis sechs Personen angegriffen wurde, bei denen es sich vermutlich um Schalke-Fans handelte. Sein Fanschal wurde gestohlen, und er erlitt Verletzungen, die eine Krankenhausbehandlung erforderlich machten.

Der Angriff erfolgte, als das Opfer und ein 27-jähriger Mann aus Finnentrop vom Stadion wegfuhren. Die Angreifer, die als Schalke-04-Anhänger beschrieben werden, hielten das Auto an und griffen die Insassen an. Der 27-Jährige wurde ebenfalls verletzt und verlor ebenfalls seinen Schal, erlit jedoch nur leichte Verletzungen. Eine 22-jährige Frau auf der Rückbank blieb unverletzt.

Augenzeugen lieferten Details zu den Tätern. Der Hauptverdächtige trug demnach einen blauen Kapuzenpulli und hatte kurze, blondierte Haare, die nach oben gestylt waren. Ein weiterer Verdächtiger trug einen blauen Pullover mit der Aufschrift "Ruhrpott". Ein Dritter hatte einen etwas dunkleren Teint.

Entgegen erster Berichte war das Opfer kein Schalke-Anhänger, sondern ein Fan von Dynamo Dresden. Seine Verletzungen waren schwerwiegend, aber nicht lebensbedrohlich. Die Polizei ruft Zeugen auf, sich mit Hinweisen zu melden, und stellt zwei Kontaktnummern zur Verfügung: +49 (0) 209 365 5120 und +49 (0) 209 365 8240.

Die Ermittlungen dauern an, wobei inzwischen zwölf Verdächtige identifiziert oder festgenommen wurden. Das Opfer erholt sich weiterhin von seinen Verletzungen. Die Polizei bittet weiterhin um Zeugenaussagen, um den Ablauf des Abends zu rekonstruieren.

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