Bundespolizei beschlagnahmt 59.000 Euro bei verdächtiger Grenzkontrolle nahe Aachen
Rolf-Peter ScheelVerschlungen in Widersprüche - 59.000 Euro gesichert - Bundespolizei beschlagnahmt 59.000 Euro bei verdächtiger Grenzkontrolle nahe Aachen
Zwei Männer verloren mehr als 59.000 Euro, nachdem die Bundespolizei ihr Fahrzeug in der Nähe von Aachen angehalten hatte. Das Duo war über die Autobahn A4 aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist, als Beamte eine routinemäßige Grenzkontrolle durchführten. Ihre widersprüchlichen Aussagen und ihr verdächtiges Verhalten weckten schnell Misstrauen.
Bei der Kontrolle entdeckten die Polizisten eine große Bargeldsumme, die im Auto versteckt war. Die Männer behaupteten, das Geld stamme aus Spielgewinnen, doch ihre Erklärungen waren nicht schlüssig. Zudem fiel ein Drogentest bei beiden positiv aus.
Der 40-jährige Beifahrer führte keinen Ausweis mit sich, während der 38-jährige Fahrer keinen gültigen Führerschein besaß. Die Beamten beschlagnahmten die 59.000 Euro und leiteten Ermittlungen zur Herkunft des Geldes ein. Die Behörden prüfen nun, ob die Summe mit weiteren Straftaten in Verbindung steht.
In einem separaten Vorfall am Aachen Hauptbahnhof wurde am Samstag ein 46-jähriger Syrer von der Bundespolizei festgenommen. Er besaß elf gefälschte Identitäten, drei ausländische Bankkarten und einen offenen Haftbefehl. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen, um eine bestehende Strafe anzutreten, und wegen Untreue angezeigt.
Die beiden Männer von der Verkehrskontrolle bleiben unter Verdacht, undeclariertes Bargeld und verbotene Substanzen mitgeführt zu haben. Die Polizei ermittelt weiterhin zur Herkunft des beschlagnahmten Geldes. Der am Bahnhof festgenommene Syrer muss sich hingegen wegen Identitätsbetrugs und Wirtschaftsdelikten verantworten.
