24 January 2026, 23:11

Bundesverdienstkreuz für Essener Inklusionskämpferin Susanne Buers

Eine Messingtafel an einem Gebäude mit der Inschrift "Anna H. Reiss".

Bundesverdienstkreuz für Essener Inklusionskämpferin Susanne Buers

Susanne Buers ist mit dem höchsten deutschen Orden für ihr lebenslanges Engagement zugunsten von Menschen mit Behinderungen ausgezeichnet worden. Am 23. Januar 2026 überreichte ihr Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen das Bundesverdienstkreuz. Die Auszeichnung würdigt ihre jahrzehntelange Arbeit für Inklusion und bessere Lebensbedingungen benachteiligter Gruppen.

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Buers setzt sich insbesondere für Kinder mit Behinderungen und ihre Familien ein. Seit 2010 ist sie Mitglied im Familienbeirat der Franz-Sales-Werkstätten gGmbH, einer Einrichtung, die Selbstbestimmung, Teilhabe und soziale Integration fördert. Seit 2013 leitet sie den Beirat als Vorsitzende.

Ihr Wirken geht über organisatorische Aufgaben hinaus: Buers veranstaltet Informationsveranstaltungen und moderiert Diskussionsrunden, um das Bewusstsein für die Belange behinderter Menschen zu schärfen. Zudem entwickelte sie den praktischen Ratgeber ‘Gut zu wissen für Eltern und Betreuende’, der Familien als Wegweiser durch das Hilfesystem dient. Oberbürgermeister Kufen hob in seiner Laudatio ihre fachliche Kompetenz, ihren unermüdlichen Einsatz und ihre Einfühlungsgabe hervor. Der 1951 gestiftete Verdienstorden wurde bisher über 260.000 Mal an Persönlichkeiten verliehen, die sich um das Gemeinwohl verdient gemacht haben. Die Übertragung erfolgt in der Regel durch lokale Amtsträger und ist mit keiner finanziellen Zuwendung verbunden.

Die Auszeichnung unterstreicht Buers’ langjähriges soziales Engagement. Durch ihre Arbeit bei den Franz-Sales-Werkstätten hat sie den Zugang zu Ressourcen und Beratungsangeboten für Familien mit behinderten Kindern maßgeblich verbessert. Ihr Einsatz prägt bis heute inklusive Politiken und Unterstützungsnetzwerke in Essen.