Bürgerproteste gegen AfD gewinnen in NRW und Bayern an Schwung
Bürgerproteste gegen AfD gewinnen in NRW und Bayern an Schwung
Wachsende Initiative für AfD-Verbot gewinnt in ganz Deutschland an Fahrt
In Nordrhein-Westfalen (NRW) hat sich ein Bündnis von rund 90 Gruppen das Ziel gesetzt, bis Juni 100.000 Unterschriften zu sammeln. Vor Ort organisieren Initiativen in Bergisch Gladbach, Overath, Erlangen und Weilheim Proteste, Diskussionsrunden und Unterschriftenaktionen, um gegen die Aktivitäten der Partei vorzugehen.
Allein in Bergisch Gladbach wurden in nur zwei Wochen fast 600 Unterschriften gesammelt – davon über 330 an einem einzigen Tag. Unterstützt wird die Aktion von der lokalen Gruppe Omas gegen Rechts sowie dem Bündnis Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt. dessen Vorsitzender Roland Vossebrecker betonte die Notwendigkeit eines sichtbaren Widerstands gegen Rechtsextremismus.
Die Kampagne findet jeden Samstag von 10 bis 13 Uhr an einem Infostand in der Fußgängerzone statt. Weitere Informationen gibt es unter www.gl-devi.de, auf den Social-Media-Kanälen der Gruppe (@gl.de.vi) oder über nrw-appell-afd-verbot.de und weact.campact.de/p/nrwappell.
Unterdessen steht am 20. Februar im Kulturbahnhof Overath die AfD-Veranstaltung "Populistischer Aschermittwoch" an. Dazu ruft der Aktionskreis für Demokratie und gegen Rechtsextremismus Rhein-Berg zu einer Gegenkundgebung auf, die ab 17 Uhr auf dem Bahnhofsplatz beginnt. Auch der Kreisvorstand der Linken unterstützt die Teilnahme und erklärt: "Keinen Zentimeter den Faschisten!"
Ähnliche Aktionen laufen in Erlangen, wo über ein mögliches AfD-Verbot diskutiert wird, sowie in Weilheim, wo Proteste gegen eine AfD-Veranstaltungsstätte gerichtet sind. Zwar gibt es keine bundesweiten Zahlen zur Gesamtbeteiligung an der Kampagne, doch bleiben die lokalen Initiativen aktiv.
Das Ziel des NRW-Bündnisses, bis Juni 100.000 Unterschriften zu sammeln, spiegelt den wachsenden Widerstand gegen die AfD wider. Vor Ort mobilisieren Gruppen weiter durch Proteste, Unterschriftenlisten und öffentliche Debatten. Die Organisator:innen informieren regelmäßig online über den Stand der Kampagne und werben für eine breite Beteiligung.
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