03 March 2026, 18:33

Chalamets lässiges Schnurrbärchen entfacht einen neuen Facial-Hair-Trend

Ein altes Foto eines Mannes mit Schnurrbart und Bart, der einen Anzug und eine Krawatte trägt und direkt in die Kamera schaut.

Chalamets lässiges Schnurrbärchen entfacht einen neuen Facial-Hair-Trend

Timothée Chalamets schmales Schnurrbärchen in Marty Supreme hat das Interesse am Facial-Hair-Trend für den Frühling neu entfacht. Der Stil, den er für seine Rolle als Tischtennis-Wunderkind der 1950er-Jahre wachsen ließ, blieb selbst nach Drehschluss erhalten. Jetzt löst er Gespräche über einen entspannteren, experimentelleren Umgang mit Körperpflege aus.

Das Schnurrbärchen tauchte erstmals als Teil von Chalamets Verwandlung in Marty Mauser auf, einen Charakter aus der Lower East Side der 1950er. Anders als die akribisch gestylten Schnurrbärte der Vergangenheit wirkt seine Variante bewusst unperfekt – weniger präzise, dafür mit lässigem Charme. Das passt zum Ton des Films, der unter der Regie von Josh Safdie in seinem ersten Solo-Projekt entstand und den Aufstieg eines Außenseiters in der Welt des Wettkampftischtennis erzählt.

Der Trend ist nicht völlig neu. In den letzten Jahren haben Musiker wie Post Malone und Harry Styles mit Schnurrbärten experimentiert und dabei Traditionen gebrochen. Malones raue, tätowierungsnahe Optik wurde zum Markenzeichen des Hip-Hop, während Styles' gelockte, extravagante Variante in Modekreisen Furore machte. Action Bronsons wilder, buschiger Schnauzer wiederum unterstrich seine größere-als-das-Leben-Persönlichkeit und wurde für seine unverschämte Eigenwilligkeit gefeiert.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Was Chalamets Schnurrbärtchen auszeichnet, ist seine zurückhaltende, fast provisorische Art. Es verlangt keine große Verpflichtung und eignet sich daher perfekt für alle, die vor markanten Gesichtsbehaarungen zurückschrecken. Das spiegelt einen größeren Wandel wider: Junge Männer wenden sich von der starren Perfektion des Dreitagebarts ab und bevorzugen etwas Weicheres, Individuelleres. Der Stil hat bereits andere Stars wie Justin Bieber, Paul Mescal und Jacob Elordi inspiriert – ein Zeichen dafür, dass der Schnurrbart vorerst bleiben könnte.

Das schmale Schnurrbärchen bietet eine risikoarme Möglichkeit, mit Gesichtsbehaarung zu experimentieren, ohne dem Druck makelloser Pflege zu unterliegen. Sein Aufstieg steht für einen kulturellen Wandel hin zur Akzeptanz von Unperfektheit – selbst bei so kleinen Dingen wie einem Hauch von Haar über der Oberlippe. Ob der Trend über diese Saison hinaus Bestand hat, bleibt abzuwarten. Doch für den Moment ist er prägend.