26 January 2026, 13:30

Christian Keller über seinen Abschied beim 1. FC Köln und ungewisse Zukunft

Ein Mann in einem Fussballtrikot schießt einen Ball auf einem grünen Feld mit Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund, mit einem Schild mit der Aufschrift "RB Leipzig" im Bild.

Christian Keller über seinen Abschied beim 1. FC Köln und ungewisse Zukunft

Christian Keller, der ehemalige Sportdirektor des 1. FC Köln, hat sich erstmals ausführlich zu seinem Abschied und seinen Zukunftsplänen geäußert. Kurz vor dem Aufstieg der Mannschaft entlassen, steht er nun vor der Entscheidung, ob er ins Fußballgeschäft zurückkehren oder neue Wege außerhalb des Sports einschlagen soll.

Kellers Abgang erfolgte in der Saison 2020/21 nach einem 1:1 gegen Jahn Regensburg. Sowohl er als auch Cheftrainer Gerhard Struber wurden freigestellt, woraufhin Friedhelm Funkel die letzten beiden Spiele der Saison übernahm. Trotz des Rückschlags betont Keller, dem Verein keine nachträgliche Bitterkeit entgegenzubringen.

Er bleibt überzeugt, dass Köln unter Strubers Führung den Aufstieg geschafft hätte. Die spätere Erfolgsserie der Mannschaft im Fernsehen zu verfolgen, sei für ihn emotional gewesen. Seit seinem Abschied kritisiert Keller die internen Strukturen des Vereins, insbesondere den Einfluss des "Gemeinsamen Ausschusses" auf trainerische Entscheidungen. Zudem hinterfragte er Forderungen, dem Spieler Said El Mala einen festen Stammplatz zu garantieren – eine Erwartung, die er als unrealistisch bezeichnet. Aktuell lotet Keller Möglichkeiten in der Selbstständigkeit aus und hat bereits Angebote als Geschäftsführer aus der Wirtschaft erhalten. Dennoch schließt er eine Rückkehr zum Fußball nicht aus – vorausgesetzt, es ergibt sich das passende Angebot.

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Kellers Zukunft bleibt offen: Er wägt potenzielle Rollen im Fußball gegen externe Karrierechancen ab. Sein Abschied vom 1. FC Köln war schmerzhaft, doch die Tür für ein Comeback im Sport ist nicht endgültig geschlossen. Derzeit prüft er weiter seine nächsten Schritte.