Deutsche Telekom erhöht Preise für Altkunden – doch die Aktie boomt mit fast 10 Prozent Plus
Milan SüßebierDeutsche Telekom erhöht Preise für Altkunden – doch die Aktie boomt mit fast 10 Prozent Plus
Deutsche Bahn kündigt Preiserhöhung für Festnetzkunden an – Aktie legt fast 10 Prozent zu
Die Deutsche Bahn hat eine Preiserhöhung für bestimmte Festnetzkunden angekündigt, die ab dem 1. April 2026 in Kraft tritt. Betroffen sind langjährige Kunden mit älteren Verträgen, deren monatliche Grundgebühr um 2,00 Euro steigt. Gleichzeitig hat der Konzern in diesem Jahr bereits fast 10 Prozent an Wert gewonnen – ein Zeichen für das Vertrauen der Anleger vor dem anstehenden Quartalsbericht.
Die Anpassung betrifft vor allem Altverträge, die vor April 2023 abgeschlossen wurden, darunter die Tarife MagentaZuhause und Call & Surf. So steigt etwa die Grundgebühr für den Standardtarif MagentaZuhause L von 44,95 Euro auf 46,95 Euro monatlich. Kunden, die von der Erhöhung betroffen sind, erhalten ein dreimonatiges Sonderkündigungsrecht ohne zusätzliche Kosten.
Parallel dazu kauft die Deutsche Bahn weiterhin eigene Aktien zurück. Allein in der ersten Februarwoche 2026 erwarb das Unternehmen 1.315.547 Aktien zu einem Durchschnittspreis von 29,61 Euro. Im Laufe des Jahres wurden bereits über 7,6 Millionen Aktien vom Markt genommen – eine Strategie, die vermutlich darauf abzielt, die Gewinn je Aktie langfristig zu steigern.
Die Blicke der Anleger richten sich nun auf die Quartalszahlen für das vierte Quartal 2025, die am 26. Februar 2026 veröffentlicht werden. Im Fokus stehen dabei die operative Performance sowie Investitionen in KI-Infrastruktur. Besonders gespannt wird der Markt auf mögliche Anzeichen für eine erhöhte Kundenabwanderung als Folge der Preiserhöhungen reagieren.
Stand Anfang 2026 notiert die Aktie der Deutschen Bahn bei 30,51 Euro – ein Plus von 9,67 Prozent seit Jahresbeginn. Der Kurs nähert sich damit seinem 50-Tage-Durchschnitt, was auf eine stabile Aufwärtsbewegung hindeutet.
Die Preisanpassung für ältere Festnetzverträge tritt im April 2026 in Kraft, wobei betroffene Kunden ein besonderes Kündigungsrecht erhalten. Die aktiven Aktienrückkäufe und der gestiegene Börsenkurs unterstreichen die starke Marktposition des Konzerns vor dem anstehenden Geschäftsbericht. Die nächsten Finanzdaten werden zeigen, wie sich diese Maßnahmen auf die Kundenbindung und die Gesamtperformance auswirken.
