Diant Ramajs emotionaler Kampf: Heidenheim trifft auf seinen Stammclub Dortmund
Iwona RoggeRamaj vor BVB-Spiel: Zukunftsfrage rückt in den Hintergrund - Diant Ramajs emotionaler Kampf: Heidenheim trifft auf seinen Stammclub Dortmund
Diant Ramaj trifft am Sonntag mit dem 1. FC Heidenheim auf seinen Stammverein Borussia Dortmund, wenn die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt im Signal Iduna Park antritt. Das Spiel beginnt um 17:30 Uhr MEZ und wird auf DAZN übertragen. Für Heidenheim geht es dabei um mehr als nur drei Punkte – der Abstiegskampf in der Bundesliga verschärft sich zusehends. Ramaj, der noch bis 2029 bei Dortmund unter Vertrag steht, hat in dieser Saison bereits 42 Gegentore kassiert – die höchste Zahl in der Liga, gleichauf mit Eintracht Frankfurts Torhütern.
Die Leihe nach Heidenheim gestaltet sich für den 22-Jährigen schwierig: Die Defensive des Teams wackelt, doch Trainer Schmidt lobt Ramajs professionelle Einstellung und Führungsqualitäten. Für das Duell gegen Dortmund setzt der Coach auf eine kompakte Defensive, um die Angriffe der Borussen zu begrenzen und Ramaj zu entlasten.
Heidenheim muss dabei auf mehrere Leistungsträger verzichten. Verletzungsbedingt fallen Adam Kölle, Budu Siwsiwadse, Christian Conteh und Leonidas Stergiou aus, während Nick Rothweiler krankheitshalber fehlt. Stergiou, der im Januar 2026 leihweise vom VfB Stuttgart verpflichtet wurde, sollte eigentlich die Abwehr im Abstiegskampf verstärken.
Ramaj hat sich offen über die Vorfreude geäußert, wieder im Dortmunder Stadion zu stehen. Doch sein unmittelbares Ziel bleibt, Heidenheim zu helfen, wichtige Punkte zu holen. Wie die Mannschaft die Lücken in der Abwehr taktisch kompensieren wird, ist noch unklar – ein Ersatz für die ausgefallenen Verteidiger wurde bisher nicht benannt.
Das Spiel ist für Heidenheim von entscheidender Bedeutung im Kampf um den Klassenverbleib. Ramajs Leistung gegen seinen Arbeitgeber könnte dabei eine Schlüsselrolle spielen. Angesichts der personellen Engpässe in der Defensive wird die Mannschaft auf Disziplin, Organisation und Kampfgeist angewiesen sein, um Dortmunds Offensive in Schach zu halten.
