21 February 2026, 03:20

Dormagens Bürgermeister und Bundestagsabgeordneter besprechen Zukunft der chemischen Industrie

Ein Plakat, das die elektrische Stadt Bergbahn, Deutschland, bewirbt und Bilder von Gebäuden, Bäumen, Hügeln und beschreibendem Text zeigt.

Dormagens Bürgermeister und Bundestagsabgeordneter besprechen Zukunft der chemischen Industrie

Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld hat kürzlich den Bundestagsabgeordneten Carl-Philipp Sassenrath im Rathaus zu hochrangigen Gesprächen empfangen. Im Mittelpunkt des Treffens standen bundespolitische Entscheidungen mit direkter Auswirkung auf die kommunale Ebene, insbesondere die wirtschaftliche Situation der Stadt. Beide Politiker betonten die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen regionalen und nationalen Behörden.

Carl-Philipp Sassenrath, der seit 2025 den Wahlkreis Dormagen, Neuss, Grevenbroich und Rommerskirchen im Bundestag vertritt, tauschte sich mit Bürgermeister Lierenfeld über gemeinsame politische Prioritäten aus. Die Gespräche machten deutlich, wie stark lokale Realitäten von bundesweiten Weichenstellungen geprägt werden – etwa in den Bereichen Förderung und Regulierung.

Ein zentrales Thema war die chemische Industrie in Dormagen, die seit 2020 mit anhaltenden Herausforderungen kämpft. Der einst von Covestro geprägte Standort des ehemaligen Bayer-Werks sieht sich mit steigenden Energiekosten, veränderten globalen Nachfragestrukturen und dem allgemeinen Trend zur Deindustrialisierung in Deutschland konfrontiert. Wachstum bleibt aus, größere Erweiterungen gab es nicht. Aktuell belasten hohe Energiepreise, verschärfte Vorgaben der EU im Rahmen des Green Deals sowie laufende Bundestagsdebatten über Industriesubventionen und Klimaziele die Branche. Unternehmen sind gezwungen, ihre Prozesse zu optimieren oder Teile der Produktion zu verlagern.

Bürgermeister Lierenfeld unterstrich den Wert eines regelmäßigen Austauschs zwischen Bund und Kommune. Ein solcher Dialog ermöglicht es, schneller auf neue Entwicklungen zu reagieren und politische Maßnahmen über alle Regierungsebenen hinweg abzustimmen. Sassenrath pflichtete dem bei und verwies darauf, dass die industriellen Trends in Dormagen als wichtige Referenz für die nationale Politikgestaltung dienen könnten.

Zum Abschluss vereinbarten beide Seiten, die Kommunikationswege offen zu halten. Künftige Gespräche sollen sich auf abgestimmte Lösungen für die Herausforderungen konzentrieren, vor denen die Stadtverwaltung Dormagens und der gesamte Rhein-Kreis Neuss stehen.

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Das Treffen unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen lokalen und bundespolitischen Vertretern. Die wirtschaftlichen Hürden Dormagens – insbesondere in der chemischen Industrie – werden auch in den kommenden politischen Beratungen eine zentrale Rolle spielen. Beide Seiten verpflichteten sich, die enge Abstimmung fortzuführen, um die anstehenden Probleme wirksam anzugehen.