09 June 2026, 02:23

Dortmunder Polizei bilanziert Erfolg der Großrazzia in Risikogebieten

POL-DO: Polizei beschlagnahmt Autos, schlägt Messerträger-Verbot vor - und setzt konsequent auf die Umsetzung des Konzepts 'Präsenzschwerpunkt'

Dortmunder Polizei bilanziert Erfolg der Großrazzia in Risikogebieten

Dortmunder Polizei beendet weitere Phase der langfristigen „Präsenzkonzept-Fokus“-Aktion

Die Dortmunder Polizei hat eine weitere Etappe ihrer langjährigen Operation „Präsenzkonzept-Fokus“ abgeschlossen. Die zweijährige Initiative zielt darauf ab, die öffentliche Sicherheit in zentralen Stadtteilen zu stärken. Bei den jüngsten Maßnahmen gab es Hunderte Kontrollen, Dutzende Anzeigen und einen spürbaren Rückgang an Störungen.

Anwohner bedankten sich inzwischen bei den Beamten für ihr Engagement und betonten die positiven Auswirkungen der Aktion auf die lokale Sicherheit.

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Die jüngste Razzia begann am 26. September, als Polizisten in der Kampstraße und im Viertel Basecamp Streife fuhren. Rund 70 Fahrzeuge wurden sichergestellt, und es wurden über 20 Bußgelder wegen Verkehrsverstößen verhängt.

Am folgenden Tag verlagerte sich der Einsatz auf den Wickeder Hellweg, wo die Polizei mehrfach wegen Schlägereien und Körperverletzungen alarmiert worden war. Drei Tatverdächtige versuchten zu fliehen, wurden jedoch gestellt. Zwei weitere müssen nun mit möglichen Messerverboten rechnen.

Am Nordausgang des Hauptbahnhofs, am Brügmannplatz und im Stadtgarten nahm die Polizei mehrere Drogenhändler auf frischer Tat fest. Unterdessen stieg am „Wall“ die Zahl der für die Szene typischen Fahrzeuge auf das Dreifache des Üblichen. Zwei wurden beschlagnahmt, viele Fahrer wegen Rasens bestraft.

Zwei bekannte Persönlichkeiten aus der Rauschgiftszene wurden mit zwei neuen Fahrrädern angehalten. Eines der Räder war erst am Vortag gestohlen worden – beide wurden eingezogen.

Insgesamt umfasste die Aktion über 350 Personenkontrollen, 130 Fahrzeugüberprüfungen und 70 Platzverweise. Fast 20 Strafanzeigen wurden erstattet, und etwa 30 Gegenstände – darunter Waffen und Diebesgut – wurden sichergestellt.

Journalisten, die nähere Informationen wünschen, können sich an Felix Groß unter 0231/132-1034 oder per E-Mail an [email protected] wenden.

Die Operation führte zu Festnahmen, Geldstrafen und Beschlagnahmungen und ging gezielt auf langjährige Problembereiche in Risikogebieten ein. Die Dortmunder Polizei überwacht diese Zonen weiterhin, während Anwohner von einem gestiegenen Sicherheitsgefühl berichten. Das „Präsenzkonzept-Fokus“ läuft weiter – in den kommenden Monaten sind zusätzliche Maßnahmen geplant.

Quelle