Duisburg diskutiert: Warum sind die Niederlande beim Radverkehr so viel weiter?
Jacqueline RöhrdanzDuisburg diskutiert: Warum sind die Niederlande beim Radverkehr so viel weiter?
Lokales Treffen in Duisburg vergleicht Radfahrbedingungen in Deutschland und den Niederlanden
Diese Woche findet in Duisburg ein lokales Treffen statt, das die Radfahrbedingungen in Deutschland und den Niederlanden gegenüberstellt. Die Veranstaltung, zu der sowohl Mitglieder als auch Interessierte willkommen sind, beginnt am Mittwoch um 19:30 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum. Die Organisatoren möchten dabei die zentralen Unterschiede zwischen den beiden Ländern in Sachen urbaner Radverkehr aufzeigen.
Das Treffen ist die erste Zusammenkunft des Jahres für Radbegeisterte in der Region. Kurze Videoclips werden den Alltag auf dem Rad in Duisburg und niederländischen Städten zeigen. Die Aufnahmen sollen als Gesprächsanstoß dienen – etwa zu Themen wie Infrastruktur, Sicherheit und Radkultur.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können eigene Erfahrungen austauschen, Fragen stellen und sich in lockerer Runde über den Stadtverkehr auf zwei Rädern unterhalten. Im Fokus steht dabei, was die Niederlande besser machen – mit Beispielen aus der Dutch Cycling Embassy. Zudem bietet die Veranstaltung die Gelegenheit, mehr über den ADFC, den deutschen Fahrradclub, zu erfahren. Veranstaltungsort ist die Kirchstraße 109, 47198 Duisburg-Hochheide. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren.
Die Veranstaltung soll Radfahrenden aus der Region eine Plattform bieten, um Ideen auszutauschen und mögliche Verbesserungen für das Duisburger Radwegenetz zu erörtern. Durch den Blick auf niederländische Praktiken könnten konkrete Schritte für einen besseren urbanen Radverkehr in der Region abgeleitet werden. Der Abend beginnt um 19:30 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum.
