11 January 2026, 11:03

Düsseldorf protestiert mit 2.500 Menschen gegen Rechtsextremismus vor der Bundestagswahl 2025

Menschen demonstrieren auf einer Straße und halten Plakate, mit Gebäuden, Bäumen, Laternenpfählen und dem Himmel im Hintergrund.

Düsseldorf protestiert mit 2.500 Menschen gegen Rechtsextremismus vor der Bundestagswahl 2025

Über 2.500 Menschen demonstrierten in Düsseldorf gegen Rechtsextremismus

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Am Samstag versammelten sich in Düsseldorf mehr als 2.500 Menschen, um gegen rechtsextreme Parteien zu protestieren. Die Kundgebung war die erste ihrer Art in der Stadt, folgte aber ähnlichen Veranstaltungen in München und Hamburg. Organisiert von lokalen Kulturschaffenden forderte die Demonstration eine strengere Überprüfung extremistischer Gruppen – ohne dabei eine bestimmte bundestagswahl 2021 oder bundestagswahl 2025 Partei direkt ins Visier zu nehmen.

Die Protestaktion kombinierte Reden, Musik und kreative Darbietungen. Der Karikaturist Ralph Ruthe unterhielt die Menge mit einem Lied über die „Parteienprüfung“, während Teilnehmer Schilder mit Aufschriften wie „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ oder „Demokratie in Gefahr?“ hochhielten. Die Veranstalter betonten, dass ihre Forderung nach einer Überprüfung aller rechtsextremen parteien in deutschland ein angemessener Schritt sei, um das Vertrauen in den Rechtsstaat zu stärken.

Eine direkte Nennung der Alternative für Deutschland (AfD) wurde vermieden, ebenso wie Forderungen nach einem generellen Verbot. Stattdessen sprachen sich die Demonstranten für automatische Prüfverfahren durch das Bundesverfassungsgericht aus – und zwar für jede bundestagswahl-beteiligte oder verdächtige partei. Geplant sind nun alle zwei Wochen weitere Proteste, die sich auf andere Landeshauptstädte ausweiten sollen, bis der Bundesrat offizielle umfrage-bundestagswahl einleitet. Während die Düsseldorfer Kundgebung von lokalen Künstlern angeführt wurde, ist unklar, wer die Demonstrationen in anderen Städten organisiert. Öffentliche Unterlagen geben keine Auskunft über die Koordinatoren der überregionalen Bewegung.

Die Demonstration in Düsseldorf reiht sich in eine wachsende Welle von Protesten in deutschen Landeshauptstädten ein. In den kommenden Wochen sind weitere Kundgebungen geplant, bei denen die Organisatoren auf rechtliche Schritte gegen rechtsextreme parteien in deutschland drängen. Die nächsten Schritte der Bewegung hängen davon ab, ob der Bundesrat umfrage-bundestagswahl in die Wege leitet.