Düsseldorfer Polizei deckt 22 Verstöße bei Lkw-Kontrollen in Rath auf
Iwona RoggeDüsseldorfer Polizei deckt 22 Verstöße bei Lkw-Kontrollen in Rath auf
Düsseldorfer Polizei kontrolliert Lkw im Rahmen der Roadpol-Aktionswochen
Die Düsseldorfer Polizei hat am Dienstag, dem 10. Februar 2026, eine Reihe von Lkw-Kontrollen durchgeführt – Teil der laufenden Roadpol-Aktionswochen. Im Mittelpunkt der sechsstündigen Operation im Stadtteil Rath standen die Ladungssicherung sowie die Einhaltung sozialrechtlicher Vorschriften. Dabei deckten die Beamten mehrere Verstöße auf, darunter einen Fall mit einem nicht versicherten Fahrzeug.
Die Kontrollen fanden zwischen 7:00 und 13:00 Uhr auf der Theodorstraße statt. Die Polizei überprüfte eine nicht näher bezeichnete Anzahl von Lkw und dokumentierte insgesamt 22 Regelverstöße. Davon betrafen 19 Fälle unsachgemäß gesicherte Ladung oder Verstöße gegen Sozialvorschriften, etwa bei Lenk- und Ruhezeiten.
Besonders brisant: Ein bulgarischer Sattelzug, der einen niederländischen Auflieger zog, war ohne gültigen Versicherungsschutz unterwegs. Gegen den 67-jährigen Fahrer kroatischer Staatsangehörigkeit wurde daraufhin Strafanzeige erstattet. Die Behörden verlangten von ihm eine Sicherheitsleistung von 300 Euro, bevor er seine Fahrt fortsetzen durfte.
Die Kontrollen sind Teil der übergeordneten Roadpol-Aktionswochen, im Rahmen derer in Düsseldorf weitere gezielte Überprüfungen stattfinden. Noch gibt die Polizei keine Auskunft über die Gesamtzahl der kontrollierten Lkw während der gesamten Kampagne 2026.
Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Probleme bei der Ladungssicherheit und der Einhaltung von Fahrerregeln. Die Behörden werden die Kontrollen im Rahmen der Roadpol-Initiative fortsetzen. In den kommenden Wochen sind weitere Überprüfungen geplant, um die Vorschriften durchzusetzen und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
