Düsseldorfer Startup Maesn sichert sich 2,3 Millionen Euro für seine Unified API
Milan SüßebierDüsseldorfer Startup Maesn sichert sich 2,3 Millionen Euro für seine Unified API
Maesn, eine in Düsseldorf ansässige Integrationsplattform, hat in seiner jüngsten Finanzierungsrunde 2,3 Millionen Euro eingesammelt. Das Unternehmen spezialisiert sich darauf, Finanz- und Geschäftsssoftware über eine einheitliche Unified API zu vernetzen. Investoren sehen großes Potenzial in seinem Ansatz, um die Herausforderungen des Datenaustauschs zwischen verschiedenen Systemen zu lösen.
Die Finanzierungsrunde wurde von get.de angeführt, einem Company Builder, der auf langfristige Partnerschaften mit Startups setzt. Daneben beteiligten sich bestehende Unterstützer, darunter die Tiny Supercomputer Investment Company (Tiny.vc), die NRW.BANK sowie private Investoren. Tiny.vc fördert in der Regel infrastrukturorientierte Unternehmen mit Fokus auf Entwickler und API-basierte Geschäftsmodelle, während die NRW.BANK hochskalierbare Technologieprojekte in Nordrhein-Westfalen finanziert.
Die Plattform von Maesn ermöglicht es Unternehmen wie HubSpot und Tipalti, sich mit Buchhaltungssystemen wie DATEV und Sage zu verbinden. Das Unternehmen zielt darauf ab, Kompatibilitätsprobleme zwischen ERP-, Buchhaltungs-, CRM-, Lohnabrechnungs- und Abrechnungssystemen zu beheben. Seine Unified API vereinfacht komplexe Datenmodelle und erleichtert Entwicklern die Anbindung verschiedener Systeme.
Die neuen Mittel sollen in die Erweiterung der Plattform fließen. Geplant sind der Ausbau von KI-Funktionen, die Skalierung der Marktstrategie und die Weiterentwicklung des Produkts. Robin Tschöpe, Managing Partner bei get.de, betonte, dass der API-first-Ansatz von Maesn ein entscheidender Vorteil sei, um den Datenaustausch für Unternehmen zu vereinfachen.
Mit den frischen 2,3 Millionen Euro wird Maesn das Plattformwachstum und die KI-Optimierung vorantreiben. Die Investition unterstreicht das Vertrauen in die Fähigkeit des Unternehmens, Datenflüsse zwischen zentralen Geschäftssystemen zu rationalisieren. Unternehmen, die auf mehrere Softwarelösungen angewiesen sind, könnten bald von der Unified API profitieren – und Integrationen deutlich einfacher gestalten.






