03 April 2026, 00:39

Düsseldorfs Parasporttag begeistert über 70 Kinder mit Behinderung

Gruppe von Rollstuhlfahrern auf einem Sportplatz bei den Invictus Games Düsseldorf 2020, mit einer großen Zuschauermenge im Hintergrund, umgeben von einem Geländer, Treppen, die zu einem Bildschirm führen, und Informationsschildern.

Düsseldorfs Parasporttag begeistert über 70 Kinder mit Behinderung

Düsseldorfs dritter Para- und Behindertensporttag bringt über 70 Kinder mit Behinderung zusammen

Beim dritten Para- und Behindertensporttag in Düsseldorf kamen mehr als 70 Kinder mit Behinderung zu einem abwechslungsreichen Aktivtag zusammen. In der Leichtathletikhalle des Sportparks hatten sie die Möglichkeit, 19 verschiedene Sportarten auszuprobieren. Die Veranstalter wollten damit nicht nur die Chancen für junge Athletinnen und Athleten mit Behinderung aufzeigen, sondern auch praktische Unterstützung für Familien bieten.

Die Initiative wurde 2023 von Ruth Dagge ins Leben gerufen, der Inklusionsbeauftragten des Düsseldorfer Sportamts. Damals nahmen rund 30 Kinder teil – in diesem Jahr verdoppelte sich die Teilnehmerzahl nahezu.

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Achtzehn lokale Sportvereine boten Workshops in Disziplinen von Tischtennis bis Rollstuhlbasketball an. Eltern erhielten zudem Informationen zu speziell auf Kinder mit Behinderung zugeschnittenen Trainingsprogrammen.

Unter den Teilnehmenden war auch der elfjährige Johannes Brungs aus Neuss, der auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Er probierte zum ersten Mal Tischtennis aus und freut sich bereits auf 2026 – dann möchte er Rollstuhlbasketball testen.

Ruth Dagge kündigte bereits an, die Veranstaltung 2026 erneut auszurichten. Sie hofft, dass dann noch mehr Kinder dabei sein werden und der Erfolg des diesjährigen Tages weiterwächst.

Der Aktionstag ermöglichte Kindern wie Johannes Brungs praktische Erfahrungen im Parasport. Angesichts des wachsenden Interesses und der steigenden Teilnehmerzahlen soll die Veranstaltung 2026 wieder stattfinden. Die Organisatoren werden weiterhin mit lokalen Vereinen zusammenarbeiten, um die Angebote für junge Sportlerinnen und Sportler mit Behinderung auszubauen.

Quelle