Džeko trifft bei Schalke-Debüt – Gladbach setzt auf Leihspieler und Rückkehrer
Rolf-Peter ScheelDžeko trifft bei Schalke-Debüt – Gladbach setzt auf Leihspieler und Rückkehrer
Winter-Transferfenster bringt entscheidende Wechsel für 1. Bundesliga-Vereine
Die Wintertransferperiode hat für mehrere 1. Bundesliga-Klubs wichtige Veränderungen mit sich gebracht. Borussia Mönchengladbach verstärkte seinen Kader mit drei Leihspielern, während Schalke 04 den erfahrenen Stürmer Edin Džeko verpflichtete. Gleichzeitig prägten Verletzungen und taktische Entscheidungen die Aufstellungen anderer Teams.
Schalke 04 bestätigte die Verpflichtung von Edin Džeko, nachdem sein Vertrag bei der Fiorentina ausgelaufen war. Der 39-jährige Angreifer schloss sich bis Saisonende an und zeigte sofort Wirkung: Am 25. Januar 2026 traf er bei seinem Debüt in der 1. Bundesliga gegen den 1. FC Kaiserslautern – sein erstes Pflichtspieltor für den Verein.
Borussia Mönchengladbach lotete zwar mehrere Optionen aus, entschied sich aber gegen eine Verpflichtung Džekos. Stattdessen setzte der Klub auf Leihdeals mit Kota Takai, Hugo Bolin und Alejo Sarco. Auch ein Wechsel von Sheraldo Becker wurde in Betracht gezogen, doch die Gladbacher verzichteten schließlich und vertrauen stattdessen auf Franck Honorat. Ausschlaggebend war die erwartete Rückkehr der verletzten Stürmer Haris Tabaković und Tim Kleindienst, der sich nach einem Meniskusschaden im Dezember von einer Knieoperation erholt.
Unterdessen wechselte Sheraldo Becker bis Saisonende auf Leihbasis von CA Osasuna zu Mainz 05. Der niederländische Offensivspieler verstärkt damit den Bundesliga-Aufsteiger für die Rückrunde.
Mit Džeko erhält Schalke 04 eine erfahrene Offensive für den Kampf in der 1. Bundesliga. Mönchengladbachs Leihgeschäfte und taktische Weichenstellungen unterstreichen den Fokus auf Kaderstärke und Regeneration. Beckers Wechsel zu Mainz 05 hingegen verleiht dem Team eine weitere offensive Facette für die laufende Saison.
