E.ON erhöht Dividende und setzt auf 48-Milliarden-Investition bis 2030
Jacqueline RöhrdanzE.ON erhöht Dividende und setzt auf 48-Milliarden-Investition bis 2030
E.ON kündigt höhere Dividende und langfristige Investitionspläne an
E.ON hat bekannt gegeben, die Dividende auf 0,57 Euro pro Aktie anzuheben – vorgelegt wird der Vorschlag auf der kommenden Hauptversammlung am 23. April 2026. Trotz eines erwarteten leichten Rückgangs der Erträge im laufenden Jahr unterstrich der Energiekonzern seine langfristigen Finanzziele. Investoren werden die Entwicklungen genau verfolgen, insbesondere vor der Veröffentlichung des nächsten Quartalsberichts am 13. Mai 2026.
Seit 2020 hat E.ON über 10 Milliarden Euro in das deutsche Stromnetz investiert und die Übertragungs- und Verteilnetze um rund 5.000 Kilometer ausgebaut. Zu den wichtigsten Projekten zählen die teilweise fertigen Gleichstromtrassen SuedLink und SuedOstLink, der Ausbau von Umspannwerken in Nordrhein-Westfalen und Bayern sowie digitale Modernisierungen wie intelligente Zähler – bisher zu 20 Prozent eingeführt, mit einem Ziel von 80 Prozent bis 2030. Die Maßnahmen sollen die Integration erneuerbarer Energien beschleunigen.
Das Unternehmen hat sein Netzinvestitionsbudget bis 2030 auf 48 Milliarden Euro erhöht und strebt bis Ende des Jahrzehnts ein bereinigtes EBITDA von 13 Milliarden Euro an. Für 2026 rechnet der Vorstand jedoch mit einem leicht rückläufigen bereinigten Konzern-EBITDA zwischen 9,4 und 9,6 Milliarden Euro. Entscheidend für die Umsetzung der Pläne sind regulatorische Genehmigungen der Bundesnetzagentur.
Die E.ON-Aktie erreichte Mitte März mit 20,30 Euro ein 52-Wochen-Hoch, bevor sie sich bei etwa 18,85 Euro einpendelte. Auf der Hauptversammlung am 23. April steht die geplante Dividendenerhöhung zur Abstimmung, während der Quartalsbericht am 13. Mai weitere finanzielle Einblicke liefern wird.
Die Dividendenanhebung und der ausgeweitete Netzinvestitionsplan unterstreichen das Vertrauen von E.ON in seine langfristige Strategie. Die Aktionäre werden auf der Aprilsitzung über den Vorschlag von 0,57 Euro pro Aktie entscheiden, während der Mai-Bericht Aufschluss über die kurzfristige Performance geben wird. Regulatorische Weichenstellungen und Projektfortschritte werden maßgeblich bestimmen, wie schnell das Unternehmen seine Ziele bis 2030 erreicht.






