Essen feiert 9,4 Prozent weniger Gewaltdelikte – doch ein Problem bleibt
Rolf-Peter ScheelEssen feiert 9,4 Prozent weniger Gewaltdelikte – doch ein Problem bleibt
Essen verzeichnet 2025 Rückgang der Kriminalität – Gewaltdelikte sinken um 9,4 Prozent
In Essen ist die Kriminalität im Jahr 2025 zurückgegangen: Die Zahl der Gewaltstraftaten verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 9,4 Prozent. Wie die städtische Polizei mitteilte, gab es einen leichten Rückgang der Gesamtkriminalität bei gleichzeitig höherer Aufklärungsquote.
Besonders deutlich ging die Zahl der Gewaltdelikte zurück – seit 2023 um etwa 16 Prozent. Auch Straßenraub, Diebstahl und Drogendelikte nahmen im vergangenen Jahr ab. Zudem waren weniger Jugendliche in kriminelle Handlungen verwickelt, was auf die Wirksamkeit von Präventionsprogrammen hindeutet.
Die Polizei setzte auf sichtbarere Streifen, strengere Kontrollen und gezielte Ermittlungen. Spezialeinheiten wie die Taskforce "Fahrraddiebstahl" halfen dabei, bestimmte Deliktformen einzudämmen. Wohnungseinbrüche blieben zwar ein zentrales Problem, doch dank verbessertter Sicherheitsvorkehrungen konnten fast die Hälfte aller Einbruchsversuche vereitelt werden.
Oberbürgermeister Thomas Kufen lobte die Arbeit der Beamten und der kooperierenden Organisationen. Er betonte, wie wichtig Zusammenarbeit und Prävention seien, um Essen sicherer zu machen.
Die Kriminalstatistik für 2025 zeigt Fortschritte in mehreren Bereichen – von Gewaltverbrechen bis hin zu Diebstählen. Die Behörden führen die positiven Entwicklungen auf eine stärkere Polizeiarbeit, bessere Prävention und die Zusammenarbeit zwischen den Behörden zurück. Die Bekämpfung von Einbrüchen und anderen Straftaten bleibt weiterhin eine Priorität.
