Essen stärkt Ehrenamtliche mit neuen Förderprogrammen ab 2026
Der Essener Stadtrat hat Änderungen beschlossen, um die Unterstützung für lokale Ehrenamtliche zu stärken. Ab 2026 passt sich der bestehende Förderfonds Bürgerliches Engagement an die neuen Strukturen im Ehrenamt an. Zudem wird ein neues Mikroförderprogramm eingeführt, das innovative Projekte fördern soll.
Der Förderfonds Bürgerliches Engagement wurde 2012 im Rahmen des Essener Aktionskonzepts zur Förderung der Anerkennungskultur ins Leben gerufen. Ab 2026 bietet er mehr Flexibilität: Förderanträge können dann zwischen 30 und 1.000 Euro umfassen, und es gibt zwei Bewerbungsfristen pro Jahr.
Zwei Projekte können jeweils bis zu 5.000 Euro erhalten, vier weitere bis zu 2.500 Euro. Die Mittel können für Materialien, Schulungen, Ausrüstung oder Veranstaltungen verwendet werden. Initiativen können maximal drei Jahre in Folge Unterstützung beantragen, wobei die Entscheidungen nach einer festgelegten Förderrichtlinie getroffen werden.
Eine Jury aus Vertretern lokaler Vereine bewertet die Anträge. Die Stabsstelle Bürgerbeteiligung und Ehrenamt koordiniert das Verfahren in Zusammenarbeit mit anderen städtischen Fachbereichen. Die Schwerpunktthemen der Förderrunden werden jährlich vor der Ausschreibung bekannt gegeben.
Parallel dazu startet 2026 das neue Programm Mission Ehrenamt – Zukunft gestalten, Chancen nutzen! Es verteilt jährlich 20.000 Euro an bis zu sechs Projekte, die sich auf frische Ideen im Ehrenamt konzentrieren.
Die überarbeiteten Förderprogramme zielen darauf ab, Ehrenamtlichen in Essen klarere und flexiblere Unterstützungsmöglichkeiten zu bieten. Mit festen Bewerbungsfristen, erweiterten Förderkriterien und dem neuen Mikroförderangebot will die Stadt ab 2026 eine größere Bandbreite an bürgerschaftlichen Initiativen fördern.






