Essen wählt futuristischen Verwaltungscampus an der Bernestraße
Rolf-Peter ScheelEssen wählt futuristischen Verwaltungscampus an der Bernestraße
Essen hat ein Design für seinen künftigen Verwaltungscampus an der Bernestraße ausgewählt. Der siegreiche Entwurf, der Mitte Februar 2026 gekürt wurde, stammt vom Münsteraner Büro PBA Peter Bastian Architekten. Stadtvertreter lobten den modernen Ansatz und die Anpassungsfähigkeit an städtische Bedürfnisse.
Eine Jury prüfte drei Planungskonzepte, bevor sie sich für das finale Design entschied. Der ausgewählte Entwurf setzt auf die Integration des Geländes in das umliegende Stadtgebiet und bietet flexible Nutzungsmöglichkeiten. Eine Ausstellung mit allen drei Vorschlägen eröffnete am 23. Februar 2026 im Foyer des Essener Rathauses.
Martin Harter, Technischer Geschäftsführer der Immobilien Management Essen GmbH (IME), betonte die harmonische Einbindung des Entwurfs in das Stadtbild. Dr. Ecevit Agu, Dezernent für Stadtplanung und Bau, würdigte ebenfalls das hohe Niveau der architektonischen Lösungen. Oberbürgermeister Thomas Kufen zeigte sich zufrieden und bezeichnete den Plan als zukunftsweisend.
Der Campus entsteht in mehreren Bauabschnitten, wobei die erste Phase bis 2030 fertiggestellt werden soll. Zu den ersten Mietern zählen das Polizeirevier I, Teile der Ordnungsbehörde sowie die Krisenmanagement-Stelle der Stadt. Vor dem Abschluss des Mietvertrags mit der Essener Polizei muss jedoch zunächst die architektonische Feinplanung abgeschlossen werden.
Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt in der städtischen Entwicklung Essens. Die erste Phase des Verwaltungscampus soll 2030 eröffnet werden und zentrale städtische Dienstleistungen beherbergen. Die Vertragsverhandlungen mit der Polizei laufen noch und sind von der Finalisierung des Entwurfs abhängig.






