Essener Sportvereine erhalten dringend benötigte Fördergelder für Modernisierungen
Rolf-Peter ScheelEssener Sportvereine erhalten dringend benötigte Fördergelder für Modernisierungen
Sechs Sportvereine in Essen erhalten finanzielle Unterstützung für die Modernisierung ihrer Anlagen, nachdem der Ausschuss für Sport und Bäderbetrieb der Stadt am 17. März 2026 die Bewilligung von Zuschüssen beschlossen hat. Die Fördergelder folgen auf eine Prüfung der Anträge, die seit der letzten Sitzung des Gremiums im September 2025 eingereicht worden waren. Da keines der Projekte für das Landesprogramm "Moderne Sportstätten 2022" in Frage kam, sind die Vereine nun auf kommunale Mittel angewiesen.
Den höchsten Zuschuss in Höhe von 64.612,22 Euro erhielt der ETUF e.V. für ein neues Trainings- und Bildungszentrum seiner Segelabteilung. Die Kettwiger Tennisgesellschaft e.V. sicherte sich 9.871,48 Euro für die Erneuerung ihres veralteten Entwässerungssystems, während der Tennisclub Burgaltendorf e.V. mit 16.868,34 Euro zwei seiner Tennisplätze sanieren wird.
Auch kleinere, aber dringend notwendige Maßnahmen wurden gefördert: Der SuS Haarzopf 1924 e.V. kann mit einem Zuschuss von 5.550,31 Euro die Fassade seines Vereinsheims renovieren, und der Hochschulsportverband der Universität Duisburg-Essen erhielt 6.356,10 Euro für die Installation einer energieeffizienten LED-Beleuchtung. Den Abschluss bildet der Eisenbahner Sportverein Grün-Weiß Essen e.V., dem 2.391,37 Euro für die Modernisierung seiner Stromverteilung bewilligt wurden.
Alle genehmigten Projekte werden über das reguläre kommunale Förderprogramm Essens finanziert, das 40 Prozent der förderfähigen Kosten übernimmt. Die Beschlüsse markieren die ersten baubezogenen Zuschüsse seit der Ausschusssitzung im September 2025.
Die Mittel helfen den Vereinen, langjährige Instandhaltungsrückstände zu beheben und ihre Anlagen zu verbessern. Da Landesförderung nicht zur Verfügung steht, bieten die städtischen Zuschüsse eine wenn auch nur teilweise, so doch notwendige Lösung. Mit der Auszahlung der Gelder sollen die Arbeiten an den Projekten beginnen.






