30 March 2026, 10:36

Europas Fluggesellschaften übertreffen SAF-Ziele für 2025 – doch die Branche warnt vor eSAF-Herausforderungen

Weißer fetter Text auf einem grünen Hintergrund liest "netto-null-Emissionen bis 2050."

Europas Fluggesellschaften übertreffen SAF-Ziele für 2025 – doch die Branche warnt vor eSAF-Herausforderungen

Europas Vorstoß für nachhaltige Flugkraftstoffe (SAF) macht große Fortschritte – die Airlines haben die Ziele für 2025 bereits übertroffen. Die Europäische Kommission bestätigte, dass der Anteil von SAF in der Region im vergangenen Jahr auf über 2 % stieg, nach nur 0,6 % im Jahr 2023. Trotz Bedenken der Branche betonen die Behörden, dass die bestehenden Vorgaben unverändert bleiben.

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Die EU hatte festgelegt, dass bis 2025 mindestens 2 % des Kerosins an regionalen Flughäfen aus nachhaltigen Quellen stammen müssen. Daten zeigen, dass die Fluggesellschaften dieses Ziel gemeinsam vorzeitig erreicht oder sogar überschritten haben. Bis 2030 steigt die Vorgabe auf 6 %, wobei davon 1,2 % auf synthetischen eSAF entfallen müssen – ein Anteil, der bis 2035 auf 5 % anwachsen soll.

Florian Guillermet, Direktor der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA), unterstrich die Entschlossenheit, an diesen Regeln festzuhalten. Er erklärte, Europa liege im Plan, die 2 %-Marke bis 2025 zu erreichen oder zu übertreffen, und sehe keinen Grund, die Vorgaben zu lockern. Ein hochrangiger EU-Vertreter unterstützte diese Haltung und betonte die Notwendigkeit, die aktuellen Anforderungen beizubehalten.

Doch der Branchenverband Airlines for Europe (A4E) fordert eine Reduzierung der eSAF-Verpflichtung. Die Organisation argumentiert, dass begrenzte Verfügbarkeit und hohe Produktionskosten die Ziele unrealistisch machten. Trotz dieser Einwände machten die Regulierungsbehörden deutlich, dass keine Rücknahme der Pläne vorgesehen ist.

Die EU bleibt bei ihren ambitionierten Zielen für nachhaltige Kraftstoffe – und die Airlines liegen bereits über den frühen Meilensteinen. Die Behörden wiesen Forderungen der Branche nach Lockerungen zurück und verwiesen auf die langfristigen Umweltziele. Der nächste wichtige Schritt – eine 6 %-SAF-Quote bis 2030 – wird nun im Fokus von Aufsichtsbehörden und Fluggesellschaften stehen.

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