Evonik-Aktie fällt – doch zwei Topmanager kaufen kräftig eigene Anteile
Rolf-Peter ScheelEvonik-Aktie fällt – doch zwei Topmanager kaufen kräftig eigene Anteile
Evonik-Aktie unter Druck – doch zwei Topmanager setzen auf eigene Papiere
In den vergangenen Wochen verzeichnete die Evonik-Aktie einen stetigen Rückgang. Trotz dieser Entwicklung haben zwei hochrangige Führungskräfte kürzlich beträchtliche private Investitionen in Unternehmensanteile getätigt. Zuletzt erwarb Claudine Mollenkopf, Mitglied des Vorstands, 6.500 Aktien im Wert von 95.875 Euro.
Mollenkopfs jüngster Kauf reiht sich in frühere Transaktionen im April und August ein, als sie jeweils 5.000 bzw. 6.000 Aktien gekauft hatte. Ein weiterer Manager, Thomas Wessel, der langjährige Personalvorstand des Konzerns, hatte im August ebenfalls 2.999 Anteile erworben. Solche Insider-Käufe gelten oft als Zeichen des Vertrauens in das Unternehmen – selbst bei fallenden Kursen.
Die Finanzzahlen von Evonik für das vergangene Quartal lagen mit einem Gewinn von 577 Millionen Euro über den Markterwartungen von 500 Millionen Euro. Dennoch hat das Unternehmen seine Prognose für das dritte Quartal 2025 nach unten korrigiert. Nun wird ein bereinigtes EBITDA zwischen 420 und 460 Millionen Euro erwartet.
Die Finanzpublikation DER AKTIONÄR rät potenziellen Anlegern derzeit zur Vorsicht. Sie empfiehlt, abzuwarten, bis sich sowohl die operative Performance des Unternehmens als auch die Charttechnik der Aktie deutlich verbessern, bevor Investitionsentscheidungen getroffen werden.
Die jüngsten Aktienkäufe von Mollenkopf und Wessel deuten auf ein gewisses internes Vertrauen in die Zukunft von Evonik hin. Doch die gesenkte Prognose und der anhaltende Kursverfall unterstreichen die bevorstehenden Herausforderungen. Anleger werden die weiteren Entwicklungen in den kommenden Monaten genau beobachten.






