14 January 2026, 18:50

FDP fordert parallelen Bau von Gewerbegebietanbindung und Audi-A3-Anschluss in Solingen

Eine Karte einer Stadt mit einem grünen Bereich in der Mitte, beschriftet mit "Südenschafts-Hender-Land-Planungskarte" unten, unterteilt in zwei Abschnitte: den oberen, der Straßen und Sehenswürdigkeiten zeigt, und den unteren, der zusätzliche Informationen bietet.

FDP fordert parallelen Bau von Gewerbegebietanbindung und Audi-A3-Anschluss in Solingen

Die FDP-Fraktion im Solinger Stadtrat unterstützt Pläne für eine neue Straße, die das Gewerbegebiet Scheuren mit der Viehbachtalstraße verbinden soll. Die Parteiführung argumentiert, das Projekt werde die lokale Wirtschaft stärken und den Innenstadtverkehr entlasten. Gleichzeitig kritisieren sie jedoch Vorschläge, wonach eine weitere wichtige Verkehrsmaßnahme – der Audi A3 Anschluss – zugunsten dieser Verbindung fallen gelassen werden könnte.

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Nina Brattig, Vorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion, bezeichnete die Scheuren-Viehbachtalstraße-Verbindung als längst überfällig. Sie betonte, dass eine bessere Anbindung des Gewerbegebiets Staus auf der A3 verringern und den Alltag der Anwohner verbessern werde. Die Idee, dieses Projekt gegen den geplanten Audi A3 Anschluss einzutauschen, wies sie jedoch als unsinnig zurück – es sei nicht vertretbar, eine Priorität zugunsten einer anderen aufzugeben.

Die FDP besteht darauf, dass beide Vorhaben parallel vorangetrieben werden müssen. Für die Partei bleibt die Fertigstellung des Audi A3 Anschlusses entscheidend für Unternehmen, Pendler und die langfristige Wettbewerbsfähigkeit Solingens. Durch die gleichzeitige Umsetzung beider Projekte ließen sich spürbare Verkehrsentlastungen erreichen und die Attraktivität der Stadt als Wirtschaftsstandort stärken. Weder für die Scheuren-Viehbachtalstraße noch für den Audi A3 Anschluss liegen jedoch in öffentlich zugänglichen Quellen konkrete Fertigstellungstermine vor.

Die Haltung der FDP setzt die lokalen Behörden unter Druck, beide Infrastrukturprojekte zügig voranzutreiben. Ihre Position verknüpft die neue Gewerbegebietanbindung mit übergeordneten Zielen wie Wirtschaftswachstum und Verkehrseffizienz. Bis auf Weiteres bleiben die Zeitpläne für beide Vorhaben allerdings unklar.