27 April 2026, 02:36

Feuerwehrchef Rainald Pöter geht nach 41 Jahren in den Ruhestand

Eine Gruppe von Menschen mit Mützen steht vor einem Feuerwehrauto auf einem Podium während einer Einweihungsfeier für eine neue Feuerwache, mit Gebäuden, Bäumen, Strommasten und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Feuerwehrchef Rainald Pöter geht nach 41 Jahren in den Ruhestand

Rainald Pöter, der langjährige Feuerwehrchef und Amtsleiter von Marl, hat nach einem Jahrzehnt in Führungsposition sein Amt niedergelegt. Rund 200 Kollegen, Freunde und Weggefährten versammelten sich, um seine 41-jährige Dienstzeit bei der Feuerwehr zu würdigen. Die offizielle Übergabe seiner Position findet am 1. November statt.

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Pöters Karriere begann vor 41 Jahren als aktiver Feuerwehrmann und gipfelte in zehn Jahren an der Spitze des Amts 37. Während seiner Amtszeit führte er die Feuerwehr Marl durch tiefgreifende Veränderungen, darunter den Schritt ins digitale Zeitalter. Zudem setzte er sich für fairere Löhne für Feuerwehrleute ein und erwarb sich durch seine ruhige Führung in schwierigen Phasen großen Respekt.

Bürgermeister Werner Arndt lobte Pöter für seine Gelassenheit und besonnene Art, insbesondere bei der Bewältigung herausfordernder Zeiten. Kollegen überreichten ihm als Abschiedsgeschenk einen handgefertigten "Ruhestandsstuhl" aus Holz. Roman Engler, der Pöter als Amtsleiter und Feuerwehrchef nachfolgen wird, erzählte humorvolle Anekdoten aus ihrer gemeinsamen Zeit und erinnerte an Pöters Tätigkeit als Ausbilder.

Bis Mitte Dezember bleibt Pöter noch im Amt, bevor er sich vollständig in den Ruhestand verabschiedet. Dennoch wird er sich weiterhin ehrenamtlich bei der Freiwilligen Feuerwehr Alt-Marl engagieren. Seine Stellvertreter, Ralf Czajerek und Werner Powierski, bleiben für weitere zwei Jahre als stellvertretende Stadtbrandmeister im Amt. Peter Lechtenböhmer wird Englers Stellvertreter im neuen Führungsteam sein.

Die Amtsübergabe markiert das Ende von Pöters zehnjähriger Führungszeit, nicht jedoch seine Verbindung zur Feuerwehr. Sein Nachfolger Roman Engler übernimmt nun eine Behörde, die von Pöters Engagement und Reformen geprägt ist. Der Wechsel sichert Kontinuität – mit erfahrenen Stellvertretern und Pöters weiterem ehrenamtlichen Einsatz.

Quelle