Flucht und Migration: Emmendingens neue Ausstellung erzählt vergessene Schicksale
Rolf-Peter ScheelFlucht und Migration: Emmendingens neue Ausstellung erzählt vergessene Schicksale
Städtisches Museum Emmendingen präsentiert neue Ausstellung zu Flucht und Migration
Das Städtische Museum Emmendingen hat eine neue Ausstellung eröffnet, die den Einfluss von Flucht und Migration auf die moderne Gesellschaft untersucht. Unter dem Titel „Nach dem Krieg: Was bleibt uns?“ steht das Schicksal deutschsprachiger Minderheiten aus Osteuropa im Mittelpunkt, die nach dem Zweiten Weltkrieg vertrieben wurden. Die Schau ist das erste große Projekt unter der neuen Museumsleiterin, Leni Perenčević.
Die Ausstellung ist noch bis zum 8. November zu sehen. In Form eines grafischen Romans verbindet sie historische Ereignisse mit persönlichen Erzählungen. Themen wie Vertreibung, Identität, Erinnerung und gesellschaftlicher Zusammenhalt werden dabei eingehend beleuchtet.
Ein regionaler Bezug entsteht durch die Geschichten von Spätaussiedlern in Emmendingen, darunter eine aus dem Stadtteil Bürkle-Bleiche. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der Künstlerin und Autorin Ludmilla Bartscht.
Die feierliche Eröffnung findet am Sonntag, dem 21. Juni, um 11:15 Uhr statt. Die regulären Öffnungszeiten des Museums sind mittwochs und sonntags von 14 bis 17 Uhr; zusätzliche Besichtigungen sind nach Vereinbarung möglich.
Die Ausstellung bietet einen detaillierten Einblick in die Erlebnisse vertriebener Gemeinschaften. Durch die Verbindung von Kunst, Geschichte und persönlichen Zeugnissen werden die langfristigen Auswirkungen auf die Gesellschaft erforscht. Besucher können die Schau bis Anfang November zu den festen Öffnungszeiten oder nach vorheriger Absprache besichtigen.






