Freiburg leuchtet für den Ramadan: Ein Zeichen der Vielfalt und des Zusammenhalts

Jacqueline Röhrdanz
Jacqueline Röhrdanz
2 Min.
Ein animierter Halbmond mit einer Moschee im Hintergrund und der Aufschrift "Ramadan Kareem".Jacqueline Röhrdanz

Freiburg leuchtet für den Ramadan: Ein Zeichen der Vielfalt und des Zusammenhalts

Erstmals bringt eine Lichtinstallation den Ramadan auf Freiburger Straßen

Vom 17. Februar bis zum 19. März erstrahlt in Freiburg eine neue Lichtinstallation, die den Ramadan feiert und die religiöse Vielfalt der Stadt sichtbar machen soll. Das Projekt, das auch den Zusammenhalt in der Gemeinschaft stärken will, geht auf eine Idee junger Mitglieder des Freiburger 8er-Rats (Jugendrat) zurück.

Im Mittelpunkt der Installation stehen leuchtende Schilder mit Ramadan-Grüßen sowie eine Informationstafel, die über die religiöse Bedeutung des Fastenmonats aufklärt. Ein zentrales Gestaltungselement ist ein Mondmotiv, das sich im Laufe der Ausstellung vom Sichelmond zum Vollmond wandelt. Vier lokale muslimische Organisationen haben das Vorhaben gemeinsam mit der Stadt realisiert: der BBF – Bildung- und Begegnungsverein Freiburg e.V., die DITIB-Mevlana-Moschee Freiburg e.V., das Islamische Zentrum Freiburg e.V. (IGMG) und die IGBD – Gemeinde Freiburg e.V.

Für die technische Umsetzung zeichnete die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH verantwortlich. Stadtvertreter betonen, dass die Lichter den interreligiösen Dialog und den sozialen Zusammenhalt fördern sollen. Die Initiative steht zudem für ein größeres Anliegen: den gegenseitigen Respekt zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft zu stärken.

Der Zeitpunkt der Installation fällt mit dem Beginn des Ramadan zusammen, des islamischen Fastenmonats, der in diesem Jahr am 17. Februar startet. Während öffentliche Lichtinstallationen zum Ramadan in deutschen Städten noch selten sind, setzt Freiburg mit diesem Projekt ein Novum in der Region.

Bis zum 19. März bleiben die Ramadan-Lichter zu sehen. Die Organisatoren hoffen, dass die Installation das Bewusstsein für muslimische Traditionen schärft und Inklusion fördert. Die Zusammenarbeit zwischen Stadt und lokalen Gemeinschaften könnte dabei Vorbild für künftige kulturelle Projekte in Freiburg werden.

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