20 February 2026, 16:07

Fünf Jahre Haft für brutalen Überfahrungsversuch bei Düsseldorfer Straßenfest

Ein altes Buch mit handgeschriebenem Familienbaum, einschließlich der Namen der Familienmitglieder, die in einen Autounfall verwickelt waren.

Frau absichtlich überfahren: Fünf Jahre Haft - Fünf Jahre Haft für brutalen Überfahrungsversuch bei Düsseldorfer Straßenfest

Ein 22-jähriger Mann ist zu fünf Jahren Haft verurteilt worden, nachdem er bei einem Düsseldorfer Straßenfest vorsätzlich die Tante seiner Partnerin überfahren hatte. Der brutale Angriff im September 2022 führte zu einem emotional aufgeladenen Prozess, der in einer Massenschlägerei zwischen verfeindeten Familienangehörigen direkt im Gerichtsgebäude gipfelte. Vor der Urteilsverkündung wurden die Sicherheitsvorkehrungen deutlich verschärft.

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Die Tat ereignete sich am 7. September 2022 während eines örtlichen Volksfests. Der Angeklagte fuhr mit seinem Auto über das wehrlose Opfer, das am Boden lag. Das Gericht stellte fest, dass er mit tödlicher Absicht handelte, und bestätigte damit den Vorwurf des versuchten Totschlags.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten gefordert, während der Anwalt der Geschädigten sechs Jahre und acht Monate sowie 24.000 Euro Schadensersatz verlangte. Stattdessen verhängte der Richter eine fünfjährige Haftstrafe und verurteilte den Mann zur Zahlung von 9.000 Euro Schmerzensgeld.

Die Spannungen zwischen den beiden Familien waren während des gesamten Prozesses extrem hoch. Am Tag der Urteilsverkündung kam es im Flur des Gerichtsgebäudes zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung, woraufhin die Behörden die Sicherheitsmaßnahmen weiter verschärfen mussten. Die Verteidigung hat inzwischen angekündigt, gegen das Urteil in Berufung zu gehen.

Der Verurteilte muss nun fünf Jahre im Gefängnis verbüßen, während das Verfahren in die nächste Instanz geht. Das Opfer, das schwere Verletzungen erlitt, war die Tante seiner Partnerin – und damit die Mutter seiner beiden Kinder. Mit dem Urteil findet ein Fall, der von familiären Konflikten und tumultartigen Szenen im Gerichtssaal geprägt war, vorerst ein Ende.