02 April 2026, 18:35

Fußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026

Schwarzes und weißes Bild von Männern, die Fußball auf einem Feld mit Zuschauern in den Rängen und Fahnen im Hintergrund spielen.

Fußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026

Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden mit Fußballturnier in Bergisch Gladbach – Einheit steht über Wettbewerb

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 gingen mit einem Fußballturnier in Bergisch Gladbach zu Ende, bei dem nicht der sportliche Sieg, sondern der Zusammenhalt im Mittelpunkt stand. Unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und rechtsextreme Ideologien" trafen sich vielfältige Mannschaften, um Solidarität und Respekt zu fördern. Statt Pokale erhielten alle Teams ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus" als Symbol ihrer gemeinsamen Werte.

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Das Turnier unter dem Titel "Gegen Rassismus kicken" war Teil der jährlichen Internationalen Wochen gegen Rassismus, einer Initiative des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Vom 14. bis 29. März fanden in Städten wie Pfaffenhofen an der Ilm, Leipzig und Augsburg kulturelle Veranstaltungen, Workshops und Sportaktionen statt, um Diskriminierung entgegenzutreten. In Bergisch Gladbach übernahm das lokale Bündnis – 2024 mit über 30 Partnerorganisationen gegründet – die Federführung unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Marcel Kreutz.

Neun Teams traten beim Fußballturnier gegeneinander an, darunter Gruppen der Abou-Bakr-Moschee, des IGMG Bergisch Gladbach e.V., eine syrische Mannschaft und die SPD. Gespielt wurde ohne Schiedsrichter, im Fokus standen Fairplay und gegenseitiger Respekt. Den Turniersieg sicherte sich der IGMG Bergisch Gladbach e.V., doch im Vordergrund blieb die Botschaft der Harmonie – nicht des Sieges.

Bundesweit fanden während der zweiwöchigen Kampagne Tausende Veranstaltungen statt. Zwar variieren die genauen Zahlen, doch mindestens sechs Kommunen – darunter Bottrop, Hanau und Ingolstadt – organisierten groß angelegte Aktionen von Konzerten bis zu Fanprojekten. Das Bergisch Gladbacher Bündnis unterstützte den nationalen Aufruf für eine offene, vielfältige Gesellschaft und verstärkte seine Botschaft durch Sport und bürgerschaftliches Engagement.

Das Turnier endete mit einer klaren Aussage: Gemeinsames Handeln gegen Rassismus zählt mehr als Wettbewerb. Die Teams gingen mit Bannern statt mit Medaillen nach Hause – ein Zeichen für Bergisch Gladbachs Haltung zur Inklusion. Als Teil einer bundesweiten Bewegung zeigte die Veranstaltung, wie lokale Initiativen zu einem gesamtgesellschaftlichen Wandel beitragen können.

Quelle