Gladbachs Abstiegsangst: Warum Itakuras Rückkehr scheiterte und Leverkusen jetzt alles entscheidet
Iwona RoggeGladbachs Abstiegsangst: Warum Itakuras Rückkehr scheiterte und Leverkusen jetzt alles entscheidet
Borussia Mönchengladbach steht vor einer schwierigen Bundesliga-Saison und liegt nur drei Punkte über dem Relegationsplatz. Der Verein erwog kürzlich die Rückkehr des ehemaligen Verteidigers Ko Itakura, der mittlerweile für Ajax Amsterdam spielt.
Itakura verließ Gladbach im Sommer 2023 nach drei soliden Spielzeiten in Richtung Ajax. Zwischen 2020 und 2023 bestritt er 80 Pflichtspiele für die Fohlen – die höchste Anzahl an Einsätzen, die er je für einen Verein absolviert hat. In dieser Saison kam er bereits in 21 Partien für Ajax zum Einsatz, meist in der Startelf.
Während der Wintertransferperiode lotete Gladbach eine Rückkehr Itakuras aus. Sportdirektor Rouven Schröder bestätigte jedoch, der Wechsel sei "aus verschiedenen Gründen nicht umsetzbar" gewesen. Stattdessen verpflichtete der Klub drei Leihspieler: Innenverteidiger Ko Takai von Tottenham Hotspur, Flügelspieler Hugo Bolin vom schwedischen Meister Malmö FF sowie Stürmer Alejo Sarco von Bayer Leverkusen.
Nun bereitet sich die Mannschaft auf das entscheidende Heimspiel gegen Bayer Leverkusen am Samstag vor. Ein Sieg könnte die Abstiegsängste lindern, eine Niederlage würde sie gefährlich nah an die Abstiegszone bringen.
Da die Rückkehr Itakuras gescheitert ist, muss Gladbach auf Leihverstärkungen setzen. Die bevorstehende Partie gegen Bayer Leverkusen wird zeigen, wie schlagkräftig die neu formierte Truppe ist. Mit nur drei Punkten Vorsprung zählt jedes Ergebnis im Kampf um den Klassenverbleib.
