06 March 2026, 14:37

Grenzüberschreitende Initiative GeKo Rhein Wupper startet gegen Sozialbetrug und organisierte Kriminalität

Eine Gruppe von Menschen, die ├Ąu├čerlich mit einem Banner stehen, auf dem "Deutschland, Lagerland Migration ist kein Verbrechen" und einer Flagge, mit Laternenmasten, Stra├čenlaternen, B├Ąumen, Kr├Ąnen, einem Geb├Ąude und einem bew├Âlktem Himmel im Hintergrund.

Grenzüberschreitende Initiative GeKo Rhein Wupper startet gegen Sozialbetrug und organisierte Kriminalität

Neue länderübergreifende Initiative GeKo Rhein Wupper gestartet: Gemeinsamer Kampf gegen organisierte Kriminalität und Sozialbetrug

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Eine neue kommunale Kooperationsinitiative namens GeKo Rhein Wupper hat ihre Arbeit aufgenommen, um grenzüberschreitend gegen organisierte Kriminalität und Sozialbetrug vorzugehen. Erst vergangene Woche deckten Behörden in Langenfeld und Reusrath mehrere Fälle von Scheinwohnsitzen und illegalen Wohnkonzepten auf. Die Aktion unterstreicht die Dringlichkeit eines besseren Datenaustauschs zwischen den lokalen Ämtern.

Die zentrale Koordinierungsstelle von GeKo Rhein Wupper wurde offiziell in Wuppertal eröffnet und wird vom Land finanziert. An der Initiative beteiligen sich zunächst zehn Städte – Wuppertal, Solingen, Remscheid, Velbert, Mettmann, Haan, Hilden, Langenfeld, Leichlingen und Hückeswagen. Später sollen weitere Kommunen wie Burscheid und Radevormwald hinzukommen. Ziel ist es, den Echtzeit-Informationsaustausch zu verbessern und präventiv gegen Straftaten vorzugehen.

Bei einer gemeinsamen Aktion unter der Leitung von Oliver Konsierke wurden kürzlich in Langenfeld betrügerische Wohnsitzkonstruktionen aufgedeckt. Die Ermittler stießen in Reusrath auf 12 Scheinadressen, die allesamt auf EU-Ausländer gemeldet waren und nun abgemeldet werden. In einem weiteren Objekt in Richrath entdeckten die Behörden einen Verstoss gegen die Meldepflicht, einen mutmaßlichen falschen Vaterschaftsnachweis sowie einen unerlaubten Ausbau.

An einer dritten Adresse in Langenfeld ergaben sich weitere Verdachtsmomente: Sieben Personen hielten sich dort mit unklarem Aufenthaltsstatus auf. Die Behörden vermuten Schwarzarbeit und eine nicht angemeldete gewerbliche Nutzung. Zudem wurden unautorisierte Gebäudenutzungen und Verstöße gegen das Wohnraumstärkungsgesetz festgestellt.

Die Initiative GeKo Rhein Wupper soll die Zusammenarbeit zwischen den Städten stärken und die Kommunen widerstandsfähiger gegen Kriminalität machen. Durch den Austausch von Daten und abgestimmte Maßnahmen hoffen die Behörden, Betrug und illegale Wohnnutzung künftig wirksamer zu bekämpfen. Die jüngsten Funde in Langenfeld und Reusrath zeigen, wie notwendig solche grenzüberschreitenden Ansätze sind.

Quelle